Pflege für die Hand: mehr als Creme und Maniküre

Eine schöne Hand ist wichtig. Denn viele Menschen achten bei einer ersten Begegnung zuerst auf die Hände. Sind sie sauber und gepflegt, macht das gleich einen guten Eindruck. Wir erklären, was Sie bei der Handpflege alles beachten sollten und wie Ihre Hände samtweich und streichelzart werden.

Welche Handcreme passt am besten?

Was steckt in einer guten Creme für die Handpflege drin? Vor allem Inhaltsstoffe, die die Feuchtigkeit in der Haut binden und halten. Im Fachchinesisch: Glycerin und Urea (ein natürlicher Bestandteil unserer Haut). Eine Handcreme mit Urea ist ideal bei einer sehr trockenen Hand. Olivenöl und Sheabutter zum Beispiel liefern Fettsäuren, die beruhigen und regenerieren. Aber welche Handcreme benutzt man wann am besten?

  • Handcreme für den Tag

    Handcreme für den Tag

    Hätten Sie's gewusst? Auch bei Handcremes unterscheidet man zwischen Tages- und Nachtpflege. Tagsüber sollten Sie Cremes verwenden, die schnell einziehen. Probieren Sie tagsüber die Kneipp® Sekunden-Handcreme mit Zitronenverbene und Avocadobutter. Sie zieht sehr schnell ein und pflegt dabei intensiv. 

    Kneipp Sekunden-Handcreme

  • Handcreme für die Nacht

    Handcreme für die Nacht

    Für die Nacht sind reichhaltige Handcremes ideal. Sie schützen besser, weil ihr Fettfilm langsam einzieht (was tagsüber stört). Tipp: Um die Pflegewirkung zu intensivieren, Baumwollhandschuhe überziehen.

    Nachts bietet sich die Verwendung der Kneipp® Mandelblüten Hautzart Handcreme an. Sie bewahrt die Haut durch ihren reichhaltigen Charakter langanhaltend vor dem Austrocknen.  

    Kneipp Mandelblüten Hautzart Handcreme

  • Spezial-Handcreme für extrem trockene Hände

    Spezial-Handcreme für extrem trockene Hände

    Sind Ihre Hände extrem trocken und rissig, können Sie die Kneipp® Handcreme Nachtkerze + 5% Urea verwenden. Diese Intensivpflege wurde gemeinsam mit Dermatologen entwickelt – speziell für die Bedürfnisse rissiger, strapazierter Hände. Sie enthält eine besondere Kombination hochwertiger natürlicher Pflegewirkstoffe und Öle (Nachtkerzenöl und Mandelöl), die sich durch den hohen Gehalt an essentiellen Fettsäuren auszeichnen.

    Kneipp Handcreme Nachtkerze

Tipps für gepflegte Fingernägel - Nagelpflege leicht gemacht

Splissig, eingerissen, abgekaut: Sind die Fingernägel ungepflegt sieht gleich die ganze Hand unschön aus. Mangelnde oder keine Pflege kann außerdem zu Entzündungen führen. Doch feste und schöne Fingernägel fliegen einem nicht einfach so zu. Wir haben ein paar Tipps für die Nagelpflege, damit Ihre Nägel stets gesund und schön aussehen.

Tipp 1: Nägel immer feilen

Die Fingernägel sollten Sie idealerweise niemals schneiden, sondern immer nur feilen. Aber bitte nicht zu kurz oder zu rund, denn dadurch kann sich das Nagelbett entzünden, und es besteht die Gefahr des Einwachsens.

Tipp 2: Nägel eincremen

Oft vergessen: Nicht nur die Hände, sondern auch die Fingernägel sollten regelmäßig eingecremt werden, um das Austrocknen zu verhindern.

Tipp 3: Nägel beim Lackieren schützen

Wenn Sie Nagellack verwenden, achten Sie darauf, dass dieser nie zu lange auf Ihren Nägeln verbleibt und legen Sie danach eine Pause mit dem Lackieren ein. Es kann nämlich sein, dass sich die Nägel durch zu häufiges Lackieren gelblich verfärben. Deswegen sollten Sie sowieso immer einen schützenden Unterlack unter dem Nagellack auftragen.

Tipp 4: Harte Nägel durch ausgewogene Ernährung

Auch unsere Nägel profitieren von einer guten, ausgewogenen Ernährung. Vitamine und Mineralien sind besonders wichtig für harte Fingernägel. Und natürlich sollten Sie ausreichend trinken – über den Tag verteilt am besten 2 bis 3 Liter Wasser oder stark verdünnte Fruchtsäfte.

Tipp 5: Abhilfe für brüchige Nägel

Weiche und brüchige Fingernägel reibt man mit Olivenöl ein und bestreicht sie auch vor dem Spülen oder Putzen damit. Alternativ kann man sie auch täglich mit Zitronensaft bürsten oder einreiben. 

Tipp 6: Eingewachsene Nägel einweichen

Eingewachsene Nägel beseitigt man, indem man sie mit einem ölgetränkten Läppchen umbindet. Schon am nächsten Morgen sind sie so weich, dass man sie bequem schneiden kann.

Tipp 7: Saubere Nägel behalten

Fingernägel vor Schmutz schützen: Bei größerer Schmutzarbeit kann man die Fingernägel vorher an einem Stück Seife reiben, damit sie sich damit füllen. Auf diese Weise gelangt kaum Schmutz unter die Nägel und sie können anschließend leicht gereinigt werden.

Natürliche Hausmittel für schöne und gepflegte Hände

Schon Oma wusste: Bei einem Gang in die Speisekammer kann man wertvolle Zutaten für die Handpflege gewinnen. Denn Zitrone, Haferflocken und Co. sind schon seit jeher erprobte Hausmittel für schöne Hände. Diese natürlichen Handpflege-Hausmittel sind nicht nur gut zur Pflege, sondern auch um hartnäckige Flecken zu entfernen. Auch Sebastian Kneipp hat einen wertvollen Tipp für unsere Hände: sein Handguss ist vor allem im Winter wertvoll.

  • Sauer macht sauber: Die Kraft der Zitrone

    Sauer macht sauber: Die Kraft der Zitrone

    Ein Handbad mit ausgepressten Zitronenhälften sorgt für weiches Wasser und zarte Haut an den Händen. Auch das Einreiben der Hände mit dem Inneren einer ausgepressten Zitrone klärt die Haut und macht sie geschmeidig.

    Bei Verschmutzungen an den Händen empfehlen Hausmütter zur schonenden Reinigung seit jeher Brei aus Puderzucker und etwas Zitronensaft. Zugleich wird raue Haut auf diese Weise weich.

    Schöne, geschmeidige Hände bekommt man, indem man sie nach dem Waschen nicht abtrocknet und gründlich mit Zitronensaft einreibt, den man sogfältig einmassiert. Ein anschließendes Abwaschen ist nicht nötig.

  • Das Müsli macht’s: schöne Hände mit Haferflocken

    Das Müsli macht’s: schöne Hände mit Haferflocken

    Man kann die Hände in Haferflockenbrei baden. Dafür eine Handvoll Haferflocken mit kochendem Wasser übergießen, die Mischung kurz ziehen lassen und dann langsam die Hände darin eintauchen.

  • Flecken an den Händen

    Flecken an den Händen

    Ein ideales Mittel, um Flecken an den Händen zu entfernen, ist Essig. Hände damit einreiben und anschließend eincremen. Bei hartnäckigen Flecken bereitet man eine Paste aus Öl und Zucker zu und reibt die Hände damit ein.

    Obstflecken an den Händen kann man vermeiden, indem man die Hände vor der Verarbeitung der Früchte mit einer Zitronenscheibe einreibt.

    Tintenflecken an den Händen entfernt man durch Abreiben mit einem Bimsstein. Man kann die Flecken aber auch mit Zitronensäure vorsichtig betupfen.

  • Kneipp-Guss für die Hände

    Kneipp-Guss für die Hände

    So funktioniert der Kneipp-Handguss: Wenn sich die Finger im Winter nach dem Aufenthalt im Freien eisig und wie abgefroren anfühlen, kann man über beide Hände abwechselnd warmes und kaltes Wasser laufen lassen. Das fördert die Durchblutung und die Haut kann wieder besser mit Nährstoffen versorgt werden.