Orange: der Apfel aus China

Kurz & knapp

Wissenschaftlicher Name: Citrus aurantium  L.var.dulcis L.
Volksname: Apfelsine
Familie: Rutaceae (Rautengewächse)
Herkunft: Ursprünglich mittleres Asien; heute Mittelmeerländer, Nord- und Südamerika, Israel, China



Botanik:
Der Orangenbaum gehört zur Gattung der Zitruspflanzen. Er ist ein kleiner, immergrüner Baum mit weißen, duftenden Blüten.
Blütezeit: Februar bis Juni (in Europa), April bis Mai (in China)
Verwendete Pflanzenteile: Ätherisches Öl aus den Schalen und Blüten der Orange

Historische und volkstümliche Verwendung

Schon vor 3.000 Jahren wurden in China Orangebäume kultiviert. Europa entdeckte die Frucht und deren Anbau dagegen erst im 16. Jahrhundert für sich. Umso begeisterter war man in der Folgezeit, während des Barock und Rokoko, von dieser besonderen Pflanze, die gleichzeitig blühen und Früchte tragen konnte – schien sie sich doch damit den Zwängen der Jahreszeiten ein Stück weit zu entziehen. Noch heute zeugen zahlreiche Orangerien von dieser Faszination.

Heutige Verwendung

Orangenöl wird wegen seines süßen und zugleich zitrischen Dufts gerne für Parfums verwendet. Doch das Öl bietet noch weitere Anwendungsmöglichkeiten – zum Beispiel in der Aromakologie. Dort werden dem Orangenöl belebende, und zugleich entspannende Qualitäten zugeschrieben.

Schon gewusst?

Der Name Orange stammt ursprünglich aus dem Arabischen, während sich die Bezeichnung Apfelsine „Apfel aus China/Sina“ aus dem Niederdeutschen herleitet. Die Farbe ist übrigens nach der Frucht benannt, nicht umgekehrt.

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