Das ansteigende Fussbad

Das ansteigende Fussbad hilft bei Beschwerden rund um den Hals-Nasen-Rachen-Raum. Bis zum Hals sollten Sie das Wasser trotzdem nicht steigen lassen. Schliesslich wollen Sie sich Gutes tun. Richtig umgesetzt, erzeugen Sie mit dem ansteigenden Fussbad ein wohlig, warmes Gefühl: Entspannung mit Gesundheitseffekt.

Was die Anwendung bewirkt:

  • hilft bei chronisch kalten Füssen und wärmt den Körper
  • wirkt gegen Erkältungskrankheiten: gleich zu Beginn anwenden, also schon beim ersten Halskratzen, Niesen, Frieren
  • hilft bei chronischer Nasen-Neben- und Stirnhöhlenentzündung
  • mildert die meisten rheumatischen Erkrankungen
  • hilft bei Gefässkrämpfen
  • wirkt reflektorisch auf die Unterleibsorgane
  • erleichtert das Einschlafen

 So wird's gemacht:

  • Ein guter Zeitpunkt für das ansteigende Fussbad ist vor dem Schlafengehen. Denn hinterher sind viele Menschen recht müde.
  • Legen Sie ein Thermometer bereit.
  • Tauchen Sie beide Beine in eine Fusswanne mit ca. 33 Grad Celsius warmem Wasser. Erwärmen Sie dieses durch zulaufendes, heisses Wasser (etwa 20 Minuten) auf maximal 40 Grad Celsius.
  • Anschließend die Füsse gut abtrocknen.
  • Geniessen Sie nun 20 Minuten Bettruhe. Zur Entspannung lagern Sie die Beine erhöht. Falls es bei 20 Minuten nicht bleibt: Schlafen Sie gut!

Achtung:
Bei Venenerkrankungen, insbesondere bei einer Neigung zu Thrombosen und Krampfadern, sollten Sie das ansteigende Fussbad nicht anwenden! Gleiches gilt für Menschen mit Herzbeschwerden, schwereren arteriellen Durchblutungsstörungen und diabetischem Fuss.

Tipp:
Geben Sie je nach Laune die passenden Kneipp® Badezusätze ins Wasser.
 

Das ansteigende Fussbad im Video

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