Barfuss im Gras

Was Barfußgehen bewirkt:

  • stärkt das Immunsystem (Abhärtung)
  • sorgt für eine reflektorische Stärkung der Unterleibsorgane
  • hilft gegen Kopfschmerzen
  • kräftigt die Fußmuskulatur, stärkt Sehnen und Bänder
  • richtet das Fußgewölbe auf und beugt damit Senk- und Plattfüßen vor
  • dient als Venen- und Wadenmuskel-Pumpe
  • massiert die Fußreflexzonen
  • dient dem Stressabbau
  • hilft gegen Fußschweiß und beugt Fußpilz vor

Barfuß im Tau oder Schnee – so wird's gemacht:

  • Beginnen Sie mit dem Tautreten möglichst im Sommer.
  • Achten Sie darauf, dass Ihre Füße warm sind, bevor Sie barfuß laufen.
  • Gehen Sie nach dem Aufstehen für zwei bis drei Minuten über taufrisches Gras. Für alte Kneipp-Hasen ist das Schneegehen eine Alternative. Dabei reichen wenige bis maximal 30 Sekunden barfuß im frisch gefallenen Schnee.  
  • Spüren Sie nun ganz bewusst, wie kühler Tau oder eisiger Schnee Ihre Füße erfrischt und allmählich Ihren Kreislauf ankurbelt.
  • Damit die Füße nach dem Tautreten nicht auskühlen, halten Sie trockene Strümpfe und Schuhe bereit und bleiben Sie in Bewegung. Zügiges Gehen erwärmt die Füße schnell.
  • Gehen Sie tagsüber so oft wie möglich barfuß.

Achtung:
Tautreten darf bei Erkrankungen der Nieren und des kleinen Beckens – wenn überhaupt – nur nach Rücksprache mit dem Arzt vorgenommen werden.

Tipp:
Schmuddel-Wetter und so gar keine Lust, vor die Tür zu gehen? Dann tauchen Sie Ihre Füße doch kurz in kaltes Wasser und machen Sie, ohne abzutrocknen, einen Zimmerspaziergang. Aber vorsichtig: Rutschen Sie nicht aus. Und sorgen Sie danach für Wiedererwärmung; trockene Socken sind dabei ausreichend.

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