• Die einen trinken es mit Lust, andere mit Frust.

     

    Wenig oder viel, aus Pflichtbewusstsein oder für den Genuss - vier Trinktypen erzählen ihre Geschichte

Die zeremonielle Teeliebhaberin: Johanna, 33

„Trinken ist für mich viel mehr als nur Flüssigkeit zu mir zu nehmen. Am liebsten trinke ich Tee, genauer gesagt aromatisierten Schwarz- oder Grüntee. Ich habe im Büro ein richtiges Arsenal an verschiedenen Teesorten. Die Zubereitung ist schon eine kleine Zeremonie für mich und das Erste, was ich morgens mache. Ich habe eine tolle Vintage-Teekanne, cremefarben mit goldenen Herzen und geschwungenem Schnabel. Darüber stülpe ich immer eine selbstgenähte Teemütze zum Warmhalten. Wenn ich es morgens einmal nicht schaffe, mir einen Tee zu machen, kratzt das an meiner Laune. Dann sehen mich die Kollegen ausnahmsweise mit einem Glas Leitungswasser oder gefiltertem Wasser. Man kann quasi am Tee ablesen, wie es mir geht.

Im Sommer bereite ich meinen Grüntee mit kaltem Wasser zu. Das geht – er muss nur länger ziehen, bekommt dann aber eine ganz intensive Farbe und ist weniger bitter als aufgebrühter Grüntee. Das Teetrinken hat in meiner Familie Tradition. Mein Vater stammt aus Hamburg und bestellt bis heute Tees aus einem kleinen Laden, wo er schon als Kind regelmäßig mit dem Rad hingefahren ist. Von meiner Oma habe ich gelernt, dass man Schwarztee immer mit sprudelnd kochendem Wasser aufgießen muss. Und es darf keinesfalls ein zweites Mal erwärmt werden. Mir wurde das Zeremonielle eben in die Wiege gelegt. Was mich an Tee auch wirklich begeistert, ist seine Wirkung und sein positiver Einfluss auf die Gesundheit. Er kann bei einer Erkältung helfen oder wenn es dem Magen nicht so gut geht. Das kann Kaffee nicht.“

Weitere Trinktypen

Die Wenigtrinkerin mit eisernem Willen: Lea, 23:

Lea verrät, wie sie ihr fehlendes Durstgefühl austrickst.

Ein typischer Trinkmuffel

Der vernünftige Hobby-Sportler: Thomas, 53:

Als Marathonläufer muss Thomas besonders auf genügend Flüssigkeit achten. Folgende Tricks helfen ihm dabei.

Beim Sport genug Wasser tanken

Die routinierte Wassertrinkerin: Evelyn, 34:

Mit ihrer außergewöhnlichen Trinkgewohnheit kommt Evelyn auf vier Liter Wasser am Tag.

So geht Profi-Wassertrinken

Heilen durch Wasser

Sebastian Kneipp entdeckte die Heilkraft des Wassers wieder. Vor ihm arbeiteten schon die Römer der Antike mit Wasseranwendungen.

Die Hydrotherapie