Erkältung

Kratzen im Hals, Kribbeln in der Nase und dazu noch kalte Füße – das können erste Anzeichen sein. Höchste Zeit, schnell zu reagieren. Ein Erkältungsbad entspannt nicht nur, es kann in der Erkältungszeit wahre Wunder bewirken. Bevor die Viren so richtig zuschlagen, sollte man das Immunsystem rechtzeitig unterstützen und ersten Symptomen schnell und effektiv entgegen wirken. Doch wie unterstützt ein Erkältungsbad eigentlich?

Wie unterstützt ein Erkältungsbad

Ein heißes Bad von 35-38 Grad führt zu einer stärkeren Durchblutung des Körpers. Dadurch kann sich der Körper wieder richtig aufwärmen, wenn sich die durch die Kälte verengten Blutgefäße weiten und das Blut selbst in die kleinsten Arterien gelangt. Kalte Hände und Füße gehören dann der Vergangenheit an. Zudem verhindert die stärkere Durchblutung, dass sich Bakterien und Viren auf den Schleimhäuten festsetzen und weiter verbreiten. Die körpereigenen Abwehrkräfte werden außerdem mobilisiert und unterstützt.

Ein warmes Bad punktet in der Erkältungszeit jedoch nicht nur dank der Wassertemperatur, sondern vor allem durch die verwendeten Badezusätze. Ein typisches Erkältungsbad ist mit ätherischen Ölen aus Eukalyptus, Kampfer, Fichten- oder Kiefernadeln angereichert. Sie können die Durchblutung anregen und die Atemwege befreien.

Nicht zu lange in der Wanne verweilen

Auch beim Erkältungsbad sollte die Verweildauer nicht zu lang sein. Schon zehn Minuten genügen, um dem Körper Gutes zu tun. Länger als 20 Minuten sollte nicht gebadet werden, um den ohnehin schon geschwächten Kreislauf nicht zu überlasten. Wichtig: Nach dem Bad sollte man noch mindestens 20-30 Minuten in einem Badetuch oder einem Bademantel eingewickelt ruhen.
Tipp: Um vorzubeugen, empfehlen wir die Kneipp-Anwendungen.

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