Nackenschmerzen und Rückenschmerzen

Jeder vierte Deutsche geht einmal im Jahr zum Arzt wegen Rückenschmerzen. Ein Fünftel der Krankschreibungen gehen in Deutschland auf Rückenschmerzen zurück. 15 Prozent der Männer und 22 Prozent der Frauen leiden chronisch an Rückenproblemen. Nackenschmerzen und Schulterprobleme gelten als Volkskrankheit, obwohl sie strenggenommen ein Symptom und keine Krankheit sind.

Quelle: Es ist ein Kreuz in: Gesund leben Nr. 2/2016, S. 13-19.

Nackenschmerzen – was tun?

  • Tipp 1: Dynamisches Sitzen

    Tipp 1: Dynamisches Sitzen

    Wenn Sie viel am Schreibtisch arbeiten, drohen Verspannungen durch eine falsche Sitzhaltung. Versuchen Sie deshalb möglichst oft die Sitzposition zu verändern - aufrecht, zurückgelehnt und lümmelnd. Optimal dafür sind Sitzbälle und ergonomische Drehstühle.

  • Tipp 2: Aktiv unterwegs im Büro

    Tipp 2: Aktiv unterwegs im Büro

    Wenn Sie viel im Büro arbeiten: Stehen Sie oft auf und gehen lieber direkt zum Kollegen als zu telefonieren, verwenden Sie die Treppe statt dem Aufzug und gehen Sie in der Mittagspause spazieren.

  • Tipp 3: Bewegung in's Spiel bringen

    Tipp 3: Bewegung in's Spiel bringen

    80 Prozent der chronischen Rückenschmerzen gehen auf Bewegungsmangel zurück. Gehen Sie regelmäßig Spazieren (auch bei schlechtem Wetter und im Winter), gehen Sie zu Fuß (statt mit dem Bus zu fahren) und nehmen Sie das Fahrrad (statt das Auto).

  • Tipp 4: Muskelverspannung vermeiden

    Tipp 4: Muskelverspannung vermeiden

    Vermeiden Sie einseitige Bewegungen. Denn monotone Belastungen führen zu Verschleiß und Anspannung der Muskeln. Das heißt konkret: auch einmal die andere Hand bei einer Bewegung verwenden oder wenn es nicht anders geht, Gegenbewegungen und Dehnübungen zum Ausgleich machen. Vermeiden Sie Stress. Denn dieser führt zu Muskelverspannung.

  • Tipp 5: Leichter Sport ist Pflicht!

    Tipp 5: Leichter Sport ist Pflicht!

    Wenn Sie sportlich aktiv sind: Wärmen Sie sich zuvor auf und dehnen Sie Ihre Muskulatur. Wenn Sie nicht  sportlich aktiv sind: Werden Sie es! Alles tut dem Rücken gut, egal ob Schwimmen, Radfahren, Laufen oder Walken. Leichter Sport genügt, man muss nicht zum Leistungssportler werden.

  • Tipp 6: Gezieltes Training für die Rückenmuskulatur

    Tipp 6: Gezieltes Training für die Rückenmuskulatur

    Trainieren Sie Ihre Rumpfmuskulatur. Trainierte Muskeln halten Belastungen besser aus als untrainierte.

    Unterarmstütz: Auf die Unterarme und Zehen stützen und den Körper gerade halten. Obschenkel und Gesäß sind dabei angespannt. Position Halten und die Dauer mit der Zeit steigern. Übung nach kurzen Pausen wiederholen.

    Trockenschwimmen: Legen Sie sich auf den Bauch. Die Arme gestreckt nach vorne und die Füße nach hinten hoch heben. Der Blick ist auf den Boden gerichtet. Arme und Beine abwechselnd heben und senken - wie beim Kraulen (ohne kreisförmige Bewegung der Arme). Merhmals wiederholen, auch mit kurzen Pausen möglich.

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