Der Wechselarmguss

Dieser Armguss ist auch etwas für Warmduscher. Zumindest beginnt er mit angenehm temperiertem Wasser. OK, dann wird es kälter – aber Durchhalten lohnt sich.

Was die Anwendung bewirkt:

  • stärkt das Immunsystem (Abhärtung)
  • erfrischt und belebt den Körper
  • hilft bei Abgeschlagenheit und Müdigkeit

So wird's gemacht:

  • Beginnen Sie mit warmem Wasser, etwa 36 bis 38 Grad Celsius.
  • Lassen Sie den Arm seitlich über die Badewanne hängen. Führen Sie den Wasserstrahl beginnend an der rechten Hand außen über den Arm bis zur Schulter nach oben. Dort etwas verweilen und dann innen zurückgleiten.
  • Gehen Sie am linken Arm genauso vor.
  • Kühlen Sie nun das Wasser auf rund 18 Grad Celsius ab und wiederholen Sie den Bewegungsablauf am rechten und linken Arm.
  • Führen Sie zunächst die Warm- und dann die Kaltanwendung ein zweites Mal durch. Achten Sie unbedingt darauf, mit kaltem Wasser zu enden.
  • Im Anschluss trocknen Sie sich nicht ab; das Wasser nur abstreifen.
  • Sorgen Sie dann für Wiedererwärmung, beispielsweise indem Sie gleich in den bereitliegenden Bademantel schlüpfen.

Achtung:
Bei organischen Herzerkrankungen wie Herzrhythmusstörungen, koronarer Herzkrankheit oder Angina pectoris sollte der Wechselarmguss nicht angewandt werden.

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