Kneipp-Tipp: Wasserspiele für Kinder sorgen für Spaß in der Wanne

Es ist Badetag. Schon wieder. Sowohl der Nachwuchs als auch die Eltern würden jetzt am liebsten davonrennen. Bereits beim Geräusch des einlaufenden Wassers verdrückt sich das Kind in den hintersten Winkel seines Zimmers. Jeder Versuch, es in Richtung Badewanne zu bewegen, endet in lautstarkem Protest. Der Gedanke ans anstehende Haarewaschen ist da noch nicht einmal angedacht.
Viele Familien kennen solche Szenen zur Genüge. Angst vor Wasser, die Erinnerung an im Auge brennendes Shampoo oder das Wissen, dass es nach dem Baden ins Bett geht – die Gründe für die Meuterei zwischen Keramik und Kacheln sind vielseitig. Am Ende gibt es oft nur sauber oder glücklich. Je nach Alter und Charakter ist jedes Kind natürlich verschieden: Mit ein paar Tricks und Ablenkungsmanövern hüpfen aber viele Knirpse ganz freiwillig in die Wanne.

Manöver 1: Spielsachen beim Saubermachen

Die Quietscheente ist der Klassiker. Doch auch darüber hinaus gibt es zahlreiche Spielsachen für die Wanne – vom Badebuch über den aufziehbaren Fisch bis zur großen Wassermühle. Doch es muss kein spezielles Badespielzeug sein, um die Kinder vom eigentlichen Zweck des Badens, dem Waschen, abzulenken. Oft reicht es schon, den Haushalt zu durchforsten: Becher, Schüsseln, Löffel, kleine Gießkannen, Trichter, Korken, eine Plastik-Spritze, Tischtennisbälle oder Schwämme – so vieles kann zu Plansch-Werkzeug umfunktioniert werden. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Auch eine leere Duschgel- oder Shampooflasche kann als Spritz-Spielzeug dienen. Oder sie wird mit vielen kleinen Löchern zur sanft rieselnden Minidusche umfunktioniert, die manches Kind vielleicht sogar vom ungeliebten Haarewaschen überzeugt.

Manöver 2: Blubber, Schaum und Farbspiele

Durchsichtiges Wasser mit wenig Schaum? Das kann doch keinen Spaß machen. Es muss blubbern, prickeln, schäumen. Ob blau, rosa oder orange – Badezusätze, die das Wasser färben, stehen bei Kindern ganz hoch im Kurs (zum Beispiel Kneipp Farbzauberbad Sonnenfee). Die Produkte sind so gestaltet, dass sie nur das Wasser und nicht die Haut färben. Die Farbe ist unbedenklich, zudem enthalten die Badezusätze reichlich natürliche Inhaltsstoffe, die die zarte Kinderhaut pflegen.

Ebenso beliebt wie die bunten Bäder sind sprudelige Badetabs, die so schön kitzeln, wenn sie sich auflösen (zum Beispiel Kneipp Sprudelbad Waldelfe). Natürlich sollten sie erst ins Wasser gegeben werden, wenn das Kind schon in der Wanne sitzt. Auch zur Schaumschlacht (zum Beispiel mit Kneipp Schaumbad Seefahrer) rückt der Nachwuchs meist freiwillig an. Die weiße Pracht kann man so toll in Wölkchen durch die Wanne pusten oder sich damit ein Krönchen auf den Kopf und auch einen Rauschebart ins Gesicht 

Manöver 3: Geschichten, die die Wanne schreibt

In der Badewanne ist das Kind der Kapitän. Oder der Taucher. Oder der Seefahrer, der Pirat, der Schatzsucher, der Frisör – jedenfalls viel mehr als einfach nur ein Kind, das baden muss. Mit spannenden Geschichten und passenden Spielen lassen sich Mädchen und Jungen gleichermaßen zum Baden motivieren. Schon beim Ausziehen beginnen die Abenteuer-Geschichten. Die Kinder erfahren dabei zum Beispiel, dass vor vielen Jahren genau in ihrer Badewanne ein Piratenschiff mit kostbaren Schätzen an Bord gesunken ist. Mit Taucherbrille und Schnorchel ausgestattet, lässt sich dann unter dem Schaum der Grund der Badewanne prima erkunden – vielleicht können Mama und Papa ja vorher ein paar Schätze versenken.

Um den Kindern ohne Gezanke die Haare waschen zu können, verwandelt sich das Badezimmer in einen Frisör-Salon. Nach einer Frisur-Beratung wäscht und kämmt das Kind der Lieblingspuppe die Haare, während Mama oder Papa an seinem Kopf zugange sind. Verrückte Schaumfrisuren, bei denen den Knirpsen die Haare zu Berge stehen, sind obligatorisch – die kann sich das Kind mit einem Taschenspiegel angucken. Beim Ausspülen wird selbstverständlich wie in einem professionellen Salon gefragt, ob die Wassertemperatur in Ordnung ist.

Manöver 4: Ein Familienbad mit Bootswettfahrt

Noch beliebter als Quietscheenten oder andere Plastik-Badebegleiter sind solche aus Fleisch und Blut. Die meisten Kinder finden es spitze, wenn Mama, Papa oder auch das Geschwisterkind mit in die Wanne steigen. Auch beim gemeinsamen Baden sind der Fantasie in Sachen Beschäftigung keine Grenzen gesetzt. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Bootswettfahrt? Einfach zwei gleich große und schwere Schiffchen aufs Wasser setzen und diese mit Pusten antreiben. Wahlweise können auch mit den Händen Wellen erzeugt werden, die das Boot anschubsen. Ein gemeinsames Badewannen-Lied kann auch nicht schaden. Beim Einseifen erschallt es dann im Chor: „Wasser ist zum Waschen da, falleri und fallera“.

Diese Bade-Ablenkungsmanöver erfordern teils etwas mehr Zeit und Vorbereitung. Aber damit die Kinder sauber und glücklich sind, werden Mama und Papa doch gerne zu Animateuren – und die Nasszelle zum waschechten Erlebnisbad.

Die Kür ist es, wenn selbst das Aufräumen noch als Spiel verpackt wird. Zum Beispiel kann der Nachwuchs mit einem Sandkasten- oder einem Küchensieb am Ende alle Spielzeuge aus der Wanne fischen. Bei so viel Plansch-Vergnügen müssen Eltern vielleicht schon bald erneut erfinderisch werden, wenn es am Ende heißt: Wie bekomme ich mein Kind freiwillig aus der Badewanne?

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