Dusch-Tipps zum richtigen Duschen

Die meisten tun es täglich, manche sogar mehrmals: Duschen mag eine banale Angelegenheit sein. Dennoch gibt es vieles, was man bei der regelmäßigen Körperpflege unter der Duschbrause falsch machen kann.

Welche Temperatur sollte das Duschwasser haben: heiß oder kalt? Wann duscht man am besten: morgens oder abends? Wie oft ist Duschen überhaupt gesund: mehrmals täglich oder nur alle zwei Tage? Auf diese Fragen gibt es oft keine allgemeingültigen Antworten, da jeder einen anderen Hauttyp und einen anderen Kreislauf hat. Die Frage sollte daher eher lauten: Welche Duschform ist die passende für mich?

  • Morgens duschen?

    Morgens duschen?

    Für die morgendliche Körperreinigung unter dem Duschkopf spricht, dass sie den Kreislauf antreibt. Auch bei fettendem Haar ist die Morgendusche optimal geeignet, da die Dusche nächtliche Talg- und Fettablagerungen beseitigt. Also wer erst einmal einen Motivationsschub braucht, um auf Trab zu kommen, ist bestens mit der Morgendusche beraten.

  • Abends duschen?

    Abends duschen?

    Warmes Wasser fährt den Körper herunter, indem der Blutdruck sinkt. Wer also nicht gut herunterkommt vom Alltagsstress, sollte abends duschen. Auch Allergiker sollten abends duschen, weil Allergene nicht mit ins Bett geraten. Im Gegensatz zu Menschen mit fettigem Haar sollten Menschen mit trockenem Haar und trockener Haut auf die Abenddusche setzen, da diese von der nächtlichen Regeneration der Hautschutzschicht profitieren.

  • Ist tägliches Duschen gesund?

    Ist tägliches Duschen gesund?

    Gegen die tägliche oder gar mehrmals tägliche Dusche spricht die Zerstörung der körpereigenen Fettschicht. Auch Körperpflegemittel ersetzen diese nicht vollständig. Wenn man viel schwitzt – wie im Sommer – sollte man das tägliche Duschen so kurz wie möglich halten (circa drei Minuten).

  • Kalt duschen oder warm duschen?

    Kalt duschen oder warm duschen?

    Es kommt auf die Jahreszeit an: Im Sommer sollte man kalt duschen vermeiden, da es sonst einen Rückkopplungseffekt gibt und man binnen kurzer Zeit um so mehr schwitzt, weil sich die Blutgefäße verengen. Dann rät sich zur Abkühlung der Kneippsche Knieguss als Abrundung der Dusche mit lauwarmen Wasser.

    Grundsätzlich sollte das Wasser ohnehin das ganze Jahr über lauwarm sein. Denn lauwarmes Wasser öffnet die Hautporen ohne auszutrocknen. Im Winter gehört dazu sicherlich etwas Überwindung, ist aber auch gerade in dieser Jahreszeit wichtig, da unsere Haut durch Heizung und Kleidung ausgetrocknet wird.

    Kalt duschen eignet sich außerhalb des Sommers auch sehr gut. Es stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte und das Immunsystem, hilft also gerade in der Erkältungszeit. Dazu strafft kaltes Duschen unsere Haut – ist dadurch vor allem bei Cellulitis empfehlenswert. Dass heißes Wasser besser reinigt ist sowieso nur ein Ammenmärchen. Man muss ja nicht sofort das volle Abhärtungsprogramm fahren, sondern kann sich langsam vorantasten und zunächst mit einzelnen Körperpartien beginnen. Es lohnt sich: Die kalte Dusche geht weit über die Erfrischung hinaus, sie spendet neue Energie und wirkt aktivierend.

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