Bewegungsmangel: Was er bewirkt und wie du gegensteuerst

Bewegungsmangel

Bewegung ist gesund, Bewegungsmangel ist ungesund: Vor allem ist Bewegungsmangel in vielen Fällen die zentrale Ursache für Übergewicht, Rückenprobleme und viele andere Krankheiten. Deshalb ein Weckruf an alle Couch-Potatoes: Hier lest ihr, warum Bewegungsmangel krank macht und welche Bewegung gesund ist.

Wie Bewegungsmangel krank macht

Durch Inaktivität erlahmen die Muskeln und Organe, die nicht mehr ausreichend gefördert werden und an Leistungsfähigkeit einbüßen. Die Folgen können verheerend für den Bewegungsapparat sein: Arthrose, Bandscheibenleiden, Osteoporose oder Verletzungen durch schlechte Motorik. Daneben bekommen Inaktive sehr häufig Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Auch Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes oder Stresserkrankungen und ein schwaches Immunsystem sind oft das Ergebnis von Bewegungsmangel. Bewegungsmangel endet bei ca. fünf Millionen Menschen jährlich im Tod (Quelle: Spiegel). An zu wenig Bewegung sterben mehr Menschen frühzeitig als an Fettleibigkeit (Quelle: Ärzteblatt).

Rückenprobleme sind der häufigste Grund für Arbeitsunfähigkeit bei Männern.

(Quelle: BKK)

Wie Bewegung fit hält

Dabei hilft schon wenig Bewegung, wenn sie regelmäßig durchgeführt wird: 20 Minuten maßvolles Gehen täglich verlängern das Leben. Flotte Spaziergänge im Wald wirken nachweislich gesundheitsfördernd. Bewegung heißt nicht gleich „Muckibude“ oder schweißtreibender Extrem- und Leistungssport.

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In der Kneipp-Philosophie steht die gleichmäßige und regelmäßige Bewegung im Vordergrund – vor allem in der Natur. Denn jedes Zuviel und Zuwenig führt nach Kneipp zur Krankheit – auch beim Sport. Sprich: einseitige Übungen, reiner Muskelaufbau oder Sportsucht wären nach Sebastian Kneipp nicht zu empfehlen.

Tipps für mehr Bewegung

Tipp 1: Bewegung im Alltag
Benutze die Treppe statt dem Aufzug und das Fahrrad statt dem Auto, gehe regelmäßig und oft zu Fuß (auch im Winter).

Tipp 2: Attraktive Sportart
Suche dir einen Team oder Funsport aus – der Spaß steht im Vordergrund und nicht die Leistung.

Tipp 3: Gleichgesinnte suchen
Gemeinsames Fahrradfahren, Joggen oder Wandern macht doppelt Spaß und motiviert auf Dauer.

Tipp 4: Langsam steigern
Es geht nicht darum Berge zu versetzen – also ruhig beginnen und schrittweise die Bewegungseinheiten steigern. Wichtig ist, überhaupt aktiv zu werden und dabei zu bleiben.

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