Eine Frage der Balance

Warum sich Seraina Wenger bei Kneipp Schweiz richtig wohl fühlt

Tagsüber Präsentationen vorbereiten, Handelsmarketing-Maßnahmen planen, Display-Entwürfe checken, Analysen und Trackings erstellen, im Backoffice einen kühlen Kopf bewahren – und abends noch in den Vorlesungssaal? Alles eine Frage der Balance, sagt Seraina Wenger. Seit 2017 beweist die Assistentin im Key-Account-Management bei Kneipp Schweiz ihr Organisationstalent. Ihre kaufmännische Ausbildung und Berufserfahrung im Marketing ergänzt sie derzeit mit einem Studium an der Hochschule für Wirtschaft in Zürich.

Mein Job bei Kneipp ...

„… passt perfekt zu meiner Lebensweise. Gerade weil ich nebenher noch studiere, ist es für mich sehr wichtig, bei allen Dingen immer das richtige Maß zu halten: naturbewusst sein, achtsam mit sich umgehen und trotzdem in einem herausfordernden, internationalen Umfeld arbeiten. Genau diese Möglichkeit bietet mir Kneipp.“

Im Gespräch

Frau Wenger, wie anspruchsvoll ist es für Sie, Ihren Job bei Kneipp und das Studium der Business Communications unter einen Hut zu bringen?
Es ist schon eine Herausforderung: 80 Prozent bei Kneipp, einen kompletten Tag pro Woche Vorlesungen – plus zwei Abendveranstaltungen an der Fachhochschule in Zürich. Und dann kommen ja noch die Stunden hinzu, in denen ich für Prüfungen lerne oder an meiner Bachelorarbeit schreibe; Sie können sich vorstellen, dass da nicht unbedingt Freizeit bleibt … Aber ich werde von dem ganzen Team bei Kneipp fantastisch unterstützt. Pünktlich aus dem Büro gehen, wenn ich zur Uni muss – kein Thema! Außerdem macht es mir großen Spaß, die Theorie gleich in der Praxis anzuwenden. Von diesem Austausch profitieren quasi beide Seiten, Beruf und Studium.

Apropos Abwechslung: Als Assistentin im Key-Account-Management dürfte Ihr Arbeitsalltag alles andere sein als Routine, oder?
Na Sie kennen sich ja wohl aus (lacht). Nein, im Ernst – und auch auf die Gefahr hin, dass das jetzt etwas abgenutzt klingt: Mein Job bei Kneipp Schweiz ist tatsächlich extrem vielseitig. Ich kümmere mich zum Beispiel um Kundenanfragen, die ja intern erstmal abgeklärt werden müssen und per se schon ziemlich kunterbunt sind, oder betreue verschiedene Projekte in den Bereichen Trade-Marketing respektive Verkaufsförderung. Wenn einer unserer Handelspartner ein Display benötigt, mache ich ihm einen Bestückungsvorschlag, kläre mit der Agentur das Design und organisiere anschließend die Konfektionierung. 

Und woher beziehen Sie das nötige Know-how für all diese verschiedenen Tätigkeiten?
Ich habe schon vor meiner Zeit bei Kneipp für einen Kosmetikhersteller im Produktmanagement und im Sales gearbeitet. Gänzlich neu war für mich allerdings der direkte Kontakt zu unseren Handelspartnern: Hier bekam ich anfangs zum Glück viel Unterstützung von unserem Key-Account-Manager, worauf man bei Verhandlungen und in der Kundenbetreuung achten muss. Irgendwann entwickelt man dann selbst ein gewisses Gespür.

Einfühlungsvermögen und Verhandlungsstärke: Sind das Ihrer Meinung nach wesentliche Voraussetzungen, die man für Ihren Job mitbringen sollte?
Diese Faktoren spielen definitiv eine große Rolle, ja. Darüber hinaus sollte man einfach gerne mit Menschen zusammenarbeiten – für eine gute Kundenbeziehung ist das A und O.

Analytisches Denken und ein gewisses Talent für Zahlen sind ebenfalls von Vorteil. Am wichtigsten finde ich aber die Fähigkeit, Abläufe gut strukturieren zu können; schließlich laufen im Key-Account-Management viele organisatorische Fäden zusammen. 

Umso schöner, wenn dabei die Dienstwege relativ kurz sind …
Das stimmt. Bei vielen Themen bin ich direkt mit den Kollegen unseres Hauptsitzes in Deutschland im  Kontakt. Unser Team hier vor Ort in der Schweiz ist dafür mit neun Personen verhältnismäßig klein. Dadurch arbeiten wir in einem schönen familiären Klima, was ich wirklich jeden Tag genieße.

Wo wir schon beim Klima sind: Sie stehen ja im direkten Kontakt mit den Handelspartnern. Wie wird Kneipp denn in der Schweiz als Marke wahrgenommen?
Die Schweizer sehen Kneipp grundsätzlich als naturverbundene und natürliche Marke. Wir haben zudem die Erfahrung gemacht, dass unsere Kunden Kneipp Produkte gern verschenken, um anderen eine Freude zu machen. Auch online sind wir gerade ziemlich flott unterwegs, der E-Commerce-Bereich wächst sehr schnell.

Wachstum ist ein gutes Stichwort: Auch Kneipp selbst wird zunehmend internationaler. Hat das Einfluss auf Ihre aktuelle sowie künftige Arbeit für das Unternehmen?
Absolut! Wir spüren das einerseits bei den internen Prozessen, andererseits bei unserem Sortiment. Noch vor zehn Jahren hatten wir hier viele schweizspezifische Produkte, mittlerweile verschiebt sich das immer mehr Richtung Internationalität. Für mich im Key-Account-Management eine spannende Entwicklung – es dürfte perspektivisch gesehen jedenfalls nicht langweilig werden (lacht). 

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