Öffentlichkeitsarbeit und Familienleben unter einem Hut

Angela Kreipl über ihre Karriere bei Kneipp

In ihrem Studium zur Diplom-Sozialwirtin setzte Angela Kreipl bereits den Schwerpunkt auf die Kommunikationswissenschaften. Das Ziel, im Bereich PR und Öffentlichkeitsarbeit zu arbeiten, stand schnell fest, sodass sie als Trainee einer internationalen PR-Agentur ins Berufsleben startete. Dort arbeitete sie anschließend als PR-Beraterin. 2006 trat sie bei Kneipp eine Stelle als Pressereferentin an und stieg schon bald darauf zur Leiterin Kommunikation und zur Pressesprecherin auf.

Was meine Arbeit ausmacht:

„Wenn ich meine Zeit bei Kneipp über die Jahre betrachte, ist für meinen Job charakteristisch, dass ich ständig mit neuen Themen konfrontiert werde und es wirklich nie langweilig wird. Gerade die Kommunikation hat sich durch die Digitalisierung und die Etablierung neuer Kommunikationskanäle stark erweitert. Dadurch ergeben sich neue Aufgabenstellungen, die ich zunächst bei mir sehe. Schließlich muss ich mich in den verschiedenen Bereichen auskennen, um die Arbeit meiner Mitarbeiter einschätzen und sie unterstützen zu können.

Generell sind wir in der Kommunikation zuständig für Pressearbeit, für unsere Website, den Kneipp Newsletter, unsere Social-Media-Kanäle, für den Kontakt mit Influencern und vieles mehr. Wir haben dabei den Gesamtblick auf den Kern unserer Marke, Kneipps Philosophie der fünf Säulen, und unsere Produkte.“

Im Gespräch

Frau Kreipl, für die Stelle bei Kneipp sind Sie von Frankfurt am Main nach Würzburg umgezogen. Eine große Veränderung?
Am Anfang war Würzburg ehrlicherweise nicht meine Traumstadt, der internationale Flair hat mir gefehlt. Aber mittlerweile habe ich die Lebensqualität hier zu schätzen gelernt. Es gibt in der Region einfach eine positive Lebenskultur; der Main und die Weinberge sind wunderschön und man ist schnell in der Natur. Besonders mit Familie lässt es sich hier sehr gut leben.

Auch beruflich hat es sich mit dem Aufstieg zur Leiterin Kommunikation positiv entwickelt. Welche Änderungen brachte das mit sich?
In meiner Anfangszeit bei Kneipp habe ich mich um vieles selbst gekümmert. Inzwischen hat sich die Marke äußerst erfolgreich entwickelt. Das war toll mitzugestalten – und hat meinen Arbeitsalltag sehr verändert. Mittlerweile kann ich mich nicht mehr um alles selbst kümmern. Entsprechend wuchs auch mein Team.
Zunächst waren wir nur zu zweit, später zu dritt, heute zu siebt – wobei neben mir noch zwei weitere Kolleginnen in Teilzeit arbeiten. Je mehr Mitarbeiter hinzu kamen, desto wichtiger wurde das Thema Personalverantwortung. Profitiert habe ich dabei von einer Workshop-Reihe für Führungskräfte. Besonders die Übungen zur Einschätzung von Persönlichkeiten fand ich spannend.

Wie hilft Ihnen dieses Thema bei Ihren Aufgaben als Führungskraft?
Teamwork spielt für unsere Abteilung eine immense Rolle – und damit auch die Persönlichkeit jedes einzelnen Kollegen. Bei unserer Arbeit stehen wir im ständigen Austausch mit anderen Bereichen, insbesondere dem Produktmanagement, der Entwicklungsabteilung und in jüngerer Zeit mit unseren IT-Fachleuten, mit denen wir im Bereich der digitalen Kommunikation eng zusammenarbeiten. Mir ist es wichtig, dass die Vernetzung gut funktioniert und sich die Mitarbeiter in meinem Team gut ergänzen. Zum einen ist das positiv fürs Teamwork, zum anderen gelingt es so besser, dass jeder möglichst die Themenbereiche bearbeiten kann, die ihm liegen.

Gelingt das im Arbeitsalltag?
Bei der Vielfalt der Aufgaben im Bereich Kommunikation lässt sich das meist gut umsetzen. Dazu gehört aber auch eine gewisse Flexibilität in der Arbeitszeit, um unterschiedlichen Lebensumständen Rechnung zu tragen. In der Kommunikationsabteilung können wir eine Gleitzeitregelung gut umsetzen – solange eine gewisse Kernzeit abgedeckt ist, sich die Arbeitszeit also nicht in die ganz frühen Morgenstunden oder den späten Abend verschiebt.

Inzwischen haben Sie ein kleines Kind. Wie gut lässt sich das mit der Rolle als Leiterin Kommunikation vereinbaren?
Im ersten Jahr nach der Geburt habe ich im Rahmen der Elternzeit zwischen zehn und zwanzig Stunden pro Woche gearbeitet, was möglich war, weil mein Mann ebenfalls Elternzeit genommen und seine Arbeitszeit reduziert hatte. Die eigentliche Babypause war relativ kurz, dennoch hat es gut geklappt, viel Zeit mit dem Baby zu verbringen und gleichzeitig beruflich den Anschluss zu behalten. Den genauen Ablauf für diese Zeit hatte ich vorab mit der Geschäftsführung und der Personalabteilung vereinbart – und mir war wichtig, diese Absprachen auch einzuhalten. Inzwischen habe ich eine 30-Stunden-Woche. Mit dieser Regelung bin ich übrigens nicht die einzige Führungskraft bei Kneipp. 30 Stunden sind in dieser Position allerdings das Minimum.

War die Reduzierung der Arbeitszeit eine große Umstellung?
Die Herausforderung ist, bei der Vielfalt der Aufgaben und den ständigen Veränderungen, zum Beispiel im Social–Media-Bereich, die Anforderungen der verschiedenen Themen richtig einordnen zu können. Denn die deutlichste Veränderung ist sicherlich, dass man zum einen nicht mehr überall und bei jedem Meeting dabei sein kann und zum anderen, dass man zu einer bestimmten Uhrzeit gehen muss und weniger Spielraum bei der Arbeitszeit hat.

Ich habe mich dabei bewusst für fünf Tage mit je sechs Stunden entschieden, statt vier Tagen in Vollzeit. So bin ich greifbar und für Termine besser planbar. Bei besonderen Terminen, abseits des geregelten Tagesablaufs, springen die Großeltern und mein Mann ein. So ist es gut machbar, Führungsjob und Familie unter einen Hut zu bringen. Dafür ist allerdings auch die Akzeptanz der Kollegen und Vorgesetzten erforderlich, dass man nicht jeden Termin zu jeder Uhrzeit wahrnehmen kann. Und das klappt hier sehr gut.

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