Leiter ERP-Systeme – Schnittstelle zwischen den Abteilungen

Michael Krammer erklärt, was seine Arbeit bei Kneipp® spannend macht

Nach seiner Ausbildung zum Industriekaufmann absolvierte Michael Krammer eine berufsbegleitende Weiterbildung zum Betriebswirt. Seine Karriere bei Kneipp® begann er 2005 im Einkauf. Ein internationales SAP-Projekt war für ihn jedoch Anlass, sich mit neuen Themen zu beschäftigen – darunter ERP (Enterprise Resource Planning). Dies war dann auch der erste Schritt auf seinem Weg vom Einkauf in die IT. Seit 2012 arbeitet er nun in diesem Aufgabenbereich, seit Juni 2016 sogar als Leiter ERP-Systeme.

Ein typischer Tag:

„Über unser SAP-System laufen so gut wie alle Prozesse im Unternehmen – der Einkauf von Rohstoffen, die Prüfpläne des Labors, die Produktionsplanung für den nächsten Monat, die gesamte Lagerlogistik und so weiter. Das heißt: Ich habe täglich mit verschiedensten Abteilungen zu tun und muss dafür sorgen, dass deren Prozesse optimal in SAP abgebildet werden und reibungslos laufen. Zugleich gilt es dabei, nicht das große Ganze aus dem Blick zu verlieren. Das macht meinen Job extrem abwechslungsreich und spannend. An einem typischen Tag muss ich also einfach flexibel und spontan reagieren.“

Im Gespräch

Herr Krammer, können Sie sich eigentlich noch an Ihr Vorstellungsgespräch bei Kneipp erinnern?
Ich weiß noch, dass ich mir das Ganze erst einmal nur anhören wollte. Eigentlich war ich nämlich in der Region um München auf Jobsuche und wollte gar nicht unbedingt zurück nach Franken – auch wenn ich nicht weit von hier aufgewachsen bin. Aber dann war hier alles sehr persönlich und ich fühlte mich vom ersten Moment an gut aufgehoben. Direkt nach dem Gespräch rief ich meine Frau an und sagte: „Ich glaube, wir müssen umziehen.“

Damals starteten Sie im Einkauf, inzwischen arbeiten Sie als Leiter ERP-Systeme. Wo liegen für Sie die größten Herausforderungen in diesem Bereich?
Das Wichtigste ist, alle Prozesse zu verstehen, die hier ablaufen – denn jede Abteilung hat ihre eigene Sicht der Dinge. Und wenn ich für eine Abteilung etwas an einem Prozess ändere, kann das heißen, dass das für andere Kollegen wieder mehr Arbeit mit sich bringt. Deshalb muss ich nicht nur gut zuhören, sondern immer das große Ganze im Auge behalten. Spannend ist auch die Arbeit mit den internationalen Kollegen, wenn Projekte in anderen Ländern anstehen – wie zum Beispiel kürzlich der Start von Kneipp in den USA. In diesen Projekten gibt es manchmal kulturelle Unterschiede in der Arbeitsweise und den Arbeitsprozessen, mit denen man vorher nicht unbedingt gerechnet hat, die wir aber berücksichtigen müssen.

Sind solche Projekte Alltag?
Ja und nein. Unser Alltag besteht darin, unsere Systeme weiterzuentwickeln, zu verbessern. Spezielle Projekte laufen parallel dazu. Das kommt zum einen durch die stärkere Internationalisierung von Kneipp und damit einhergehende, neue Prozesse, die wir in SAP abbilden müssen.

Zum anderen ändert sich ja auch bei bestehenden Prozessen immer wieder etwas – etwa durch gesetzliche Anforderungen. Ein Beispiel war das Thema Sachkundenachweis bei Arzneimitteln. Hier mussten wir durch Anpassungen im System sicherstellen, dass nur beliefert wird, wer bei Kneipp bereits den Sachkundenachweis vorgelegt hat.

Seit einigen Monaten kommen dazu die Aufgaben als Nachwuchsführungskraft.
Das bringt schon nochmal eine ganz neue Dimension mit sich, vor allem, was rechtliche und disziplinarische Themen anbelangt – zum Beispiel die Fürsorgepflicht für Mitarbeiter oder generell das Thema Verantwortung. Kneipp hat ein spezielles Programm für junge Führungskräfte, in dem man alles vermittelt bekommt, was man für diesen Job braucht.

Hand aufs Herz – tut man als „Chef“ manchmal Dinge, von denen man sich eigentlich geschworen hat, sie nicht zu tun, wenn man selbst man in dieser Position ist?
Ganz ehrlich – manchmal kommt das schon vor. Auch, weil man jetzt weiß, welche Gründe dahinter stecken können. Generell versuche ich aber immer, das, was ich bei meinen bisherigen Vorgesetzten an guten Erfahrungen mitgenommen habe, in meiner neuen Position auch umzusetzen.

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