Alles außer Routine

Claudia Dauphin über ihre Arbeit in der wissenschaftlichen Kommunikation – als Schnittstelle zur Forschung und Entwicklung

Was steckt in Cremes und Co.? Welcher Inhaltsstoff hat welche Wirkung – und wie erklärt man das jemandem, der nicht Chemie oder Biologie studiert hat? Für den Job in der wissenschaftlichen Kommunikation benötigt man beides: die Fähigkeit sich in Laien hineinversetzen zu können und wissenschaftliches Know-how. Letzteres hat sich Claudia Dauphin im Lauf der Jahre erarbeitet: Nach ihrer Ausbildung als Pharmazeutisch-Technische Assistentin war die Würzburgerin zunächst in einer Apotheke angestellt. Über eine Initiativbewerbung führte ihr Weg 1999 schließlich zu Kneipp, wo sie an der Entwicklung neuer Hautpflegeprodukte mitarbeitete. Heute setzt sie ihr Fachwissen im Kommunikationsbereich ein.

Mein Job bei Kneipp …

„… hat sich immer wieder in neue Richtungen entwickelt, bis heute, bis zu meiner Arbeit in der wissenschaftlichen Kommunikation. Dazu gehört aktuell vor allem der große Bereich der rechtlichen Freigaben. Von Broschüren, Flyern, Katalogen bis zu Website-Artikeln – die verschiedensten Kommunikationsmittel gehen erstmal durch meine Hände und werden von mir geprüft. Hinzu kommen die Kundenanfragen rund um komplexere Fachthemen wie zu speziellen Inhaltsstoffen oder zur Wirkung unserer Produkte. Ein drittes Aufgabengebiet sind unsere ViP-Blogger. Ich habe mich schon früh für die sozialen Medien interessiert und bekam mit der Betreuung dieser Community die Chance mich beruflich weiterzuentwickeln. Alles in allem also ein recht buntes Aufgabenportfolio.“

Im Gespräch

Frau Dauphin, Sie sind jetzt seit 1999 bei Kneipp. Was hat sich in all den Jahren verändert?
Kurz gesagt: eine ganze Menge – bei Kneipp selbst mit vielen neuen Produktkonzepten, der steigenden Internationalisierung – aber auch bei meinem Job. Eingestiegen bin ich ja damals in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung als Produktentwicklerin. Ein echter Glücksgriff, zumal ich mich schon während meiner Zeit in der Apotheke gern mit der Herstellung von Cremes, Salben und Emulsionen beschäftigt hatte. Im Lauf der Jahre ging das Ganze dann immer mehr in Richtung Administration und Spezialaufgaben – sprich: Labororganisation, Schulungsvorbereitung, Freigaben mit Blick auf die rechtlichen Auflagen etc. Ich fand das alles ziemlich spannend – besonders den Switch auf die Kommunikationsschiene. Hier kann ich mein Fachwissen einsetzen und habe immer wieder mit neuen Themen zu tun.

… und mit komplexen Kundenanfragen. Kommen Sie nach all den Jahren ab und zu trotzdem noch ins Schwitzen?
Sagen wir mal so: Ich bin kein wandelndes Lexikon (lacht). Aber wenn mir unser Kunden-Servicecenter Kundenanfragen weiterleitet, also Anfragen, die über Standardthemen wie „Ist das Produkt vegan“ oder „Ist das Produkt für Kinder geeignet“ hinausgehen, kann ich vieles aus dem Stegreif beantworten. Das kommt natürlich nicht von heute auf morgen, das ist ein Wissensschatz, den ich über die Jahre mitgenommen habe. Und wenn es auch für mich zu tief in die Materie geht, muss ich mich eben einarbeiten und teilweise richtig Zeit und Gehirnschmalz reinstecken. Gerade das macht mir aber Spaß – vor allem, weil von den Kunden in der Regel dann immer positives Feedback zurückkommt.

Vorausgesetzt, man bringt das nötige Einfühlungsvermögen für deren Fragen mit, oder?
Stimmt, auch das spielt bei dieser Arbeit eine große Rolle. Heute können sich die Menschen im Netz und anderswo umfassend informieren, da bringen einen 0815-Antworten nicht weiter. Die Kunden erwarten, dass man sich mit ihren Anliegen ganz individuell beschäftigt.

Abgesehen von rechtlichen Freigaben und der Kundenkommunikation betreuen Sie die Kneipp VIP-Autoren. Wie darf man sich das vorstellen?
Was heute Influencer-Marketing heißt, haben wir bei Kneipp schon recht früh für uns entdeckt. Wir halten schon seit vielen Jahren engen Kontakt zu Bloggern, die sich für unsere Marke interessieren. Anfangs lief das quasi „nebenher“, mittlerweile ist diese Gruppe aber so groß, dass wir dafür eine eigene Community geschaffen haben – die ViP-Autoren. Hier diskutiere ich mit den Bloggern, kümmere mich um ihre Themenwünsche und beantworte fachliche Fragen. Alle sechs bis acht Wochen findet zudem ein „Online-Stammtisch“ in unserer Facebook-Gruppe statt. 

Dass jemand so lange wie Sie bei einem Unternehmen bleibt, ist heutzutage schon beinahe etwas Besonderes. Warum halten Sie Kneipp noch immer die Treue?
Weil ich gerade kein Freund von Routine bin. Seit ich bei Kneipp arbeite, hat sich mein Aufgabenfeld immer wieder verändert. Manches ist weggefallen, Anderes hinzugekommen – langweilig wurde es jedenfalls nie. Das ist manchmal Fluch und meistens Segen. Aber hier habe ich die Möglichkeit, mich regelmäßig mit neuen Themen und Projekten zu beschäftigen; ich finde, genau das macht einen guten Job aus.

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