Frau sitzt an einem Seesteg auf einer Yogamatt und sehnt sich.
Frau sitzt an einem Seesteg auf einer Yogamatt und sehnt sich.

SOS-Tipp gegen Stress: Die Achtsamkeitsmeditation

Text von Sarah Schömbs, 7Mind

Achtsamkeit mit allen Sinnen: Kraft schöpfen und positive Energie tanken

Einfach mal alles stehen und liegen lassen, kurz abschalten und die Gedanken zur Ruhe bringen – Meditation ist ein wirksames Anti-Stress-Tool für deinen Alltag. Wir verraten, wie du mit Hilfe bewusster Atmung deine Achtsamkeitspraxis intensivierst.

Viel zu oft befinden wir uns gedanklich in der Zukunft. Wir arbeiten und denken dabei an den Wocheneinkauf. Wir erledigen den Haushalt und holen gedanklich bereits die Kinder von der Kita ab.


Der Alltag ist voller Verpflichtungen, das kann keine Meditation ändern. Achtsamkeit kann dich allerdings dabei unterstützen, im Hier und Jetzt anzukommen, Kraft zu schöpfen und gelassener mit den Aufgaben des Tages umzugehen.

Achtsamkeit ist also ein Anti-Stress-Tool, das du jederzeit bei dir trägst. Meditation ist eine beliebte Übung, um dieses Tool, um die eigene Aufmerksamkeit zu schulen. Doch auch bewusste Bewegung, Ernährung oder Konzentration auf die eigenen Sinne, kann dir helfen, dich besser wahrzunehmen. So kannst du die Signale deines Körpers auch in stressigen Momenten richtig deuten.

Frau liegt bauchlinks auf einem Steg und entspannt.

Eine einfache Übung

Die Achtsamkeitsmeditation ist nicht nur ein wunderbares Mittel gegen Stress, sondern unterstützt dich darin, im Hier und Jetzt anzukommen. Einen leichten Einstieg in die Welt der Achtsamkeitsmeditationen bietet die Konzentration auf deinen Atem. Wie das geht, zeigen wir dir in dieser kurzen Übung:

1.) Komme in einen für dich angenehmen Sitz. Du kannst dich auf einen Stuhl setzen, im Schneidersitz ankommen oder dich im Fersensitz mit einem Kissen unterstützen. Wichtig ist, dass nichts zwickt oder dich in irgendeiner Weise ablenkt.


2.) Schließe sanft deine Augen und atme einige Male über den leicht geöffneten Mund aus. Komme zu Beginn einfach bei dir und deinem Körper an. Lasse all die Themen, Sorgen und To-Do's für diesen Moment im Außen.


3.) Richte nun deine Aufmerksamkeit auf deine Atmung. Beobachte einige Atemzüge lang das Kommen und Gehen deines Atems. Öffne dich für dieses natürliche Phänomen. Richte anschließend den Fokus auf deine Nase und auf deine Nasenlöcher.

Beobachte hier den Luftstrom deines Atems. Nehme die Temperaturunterschiede des Ein- und Ausatmens wahr. Das kühle Einatmen, das warme Ausatmen. Der Atem ist dein Anker, um voll und ganz im Hier und Jetzt anzukommen.


4.) Du kannst diese Achtsamkeitsmeditation mit natürlichen Düften unterstützen. Öffne dich für die verschiedenen Duftnuancen und nimm wahr, wie der Duft über den Atem in deinen Körper strömt und seine Wirkungen entfaltet.

Frau entspannt bei einer Tasse Tee.

Der richtige Duft ergänzt deine Meditation

Der Duft von Omas Apfelkuchen, ein Lavendelfeld in der Provence oder der Geruch nach einem Sommerregen – Düfte haben etwas magisches. Sie können dich an Momente aus deiner Kindheit erinnern, dich von jetzt auf gleich an den Strand katapultieren und sogar körperliche Anspannungen lösen. Du kannst Düfte also nicht nur mit deinem Geruchssinn wahrnehmen und in gut oder schlecht einordnen, sondern den Duft auch richtig erfahren, erleben. Das bedeutet im Klartext: Gerüche können spürbare Reaktionen im Körper hervorrufen. Sie können entspannen, beruhigen und neue Energien wecken.

Das kannst du dir zu Nutze machen, indem du bestimmte Düfte in deine Meditation und generell im Alltag integrierst. Rosmarin hat beispielsweise erfrischende und belebende Eigenschaften. Er stimuliert Nerven und Kreislauf. Wasserminze sorgt für einen kühlen Kopf. Ihr Duft wirkt anregend und kann die Konzentrationsfähigkeit positiv unterstützen. Die Duft-Kombination von Minze und Rosmarin hilft deshalb, Stress zu reduzieren und in positive Energie zu verwandeln.

Im Alltag bieten sich so viele Möglichkeiten, Stress zu reduzieren. Integriere einen Minz-Rosmarin-Tee in dein Morgenritual, zünde dir während der Meditation eine Duftkerze an oder gönne dir am Abend ein kleines Entspannungsbad. So machst du dir ganz einfach die vielfältigen Wirkungen der Pflanzen zunutze und bescherst dir deinen besonderen Achtsamkeitsmoment.

Achtsamkeitsübung für Nicht-Meditierer:

Video von Kneipp mit Atemanleitung zum Entspannen.

Mal richtig (!) durchatmen

Einatmen, ausatmen ... klappt ja automatisch, oder? Jein! Denn die Sauerstoffversorgung unseres Körpers funktioniert nur solange optimal, bis uns bei Stress, Sorgen oder Überforderung mal wieder „der Atem stockt“. Sprich: Wir atmen flach oder unregelmäßig und fühlen uns dank Sauerstoffmangel zusätzlich kraft- und antriebslos. Höchste Zeit also, mal kurz im Wortsinn richtig durchzuatmen. Im Video zeigen wir dir, wie das geht.


Vielleicht hast du ja aber doch mal Lust, es mit Meditation zu versuchen? Meditationsapps können dir helfen, passende Übungen zu finden, die du gut in deinen Alltag integrieren kannst.

Meditation per App: Kooperation mit 7Mind

Das Smartphone ist heutzutage unser täglicher Begleiter. In der Hosentasche, auf dem Küchentisch oder am Arbeitsplatz. Eine US Studie ergab, dass das Smartphone im Durchschnitt 2.617 Mal pro Tag berührt wird. Und zugegeben: Es ist meist das letzte, was du vor dem Schlafengehen in der Hand hast und das erste, worauf du nach dem Aufstehen schaust. Also – wieso das Smartphone nicht auch zu einem Achtsamkeits-Tool umfunktionieren?

Meditations-Apps wie 7Mind machen das möglich. Die App ist für jeden geeignet. Egal, ob du einen Einstieg in die grundlegenden Methoden des Meditierens finden möchtest oder bereits Erfahrungen gesammelt hast. Lerne, den Atem bewusst wahrzunehmen, das Gedankenchaos loszulassen und innere Unruhen zu reduzieren. Die 7Mind-App bietet Meditationen sowohl für akute Stressmomente als auch Intensivkurse, die sich über 4 Wochen erstrecken und in denen du deine Meditationspraxis festigen und vertiefen kannst.

So gelingt es dir, am Arbeitsplatz, unterwegs oder am Morgen deine ganz eigene Achtsamkeitspraxis zu etablieren und langfristig zu mehr Ruhe und Kraft zu finden. Natürliche Düfte und ätherische Öle können dich in deiner Meditationspraxis zusätzlich unterstützen. Denn sie sind nicht nur eine Wohltat für die Nase, sondern können zusätzlich für die richtige Meditations-Atmosphäre sorgen und dich beim Loslassen und Entspannen unterstützen. Auch die Wissenschaft zeigt: Meditation reduziert nachweislich Stress und beugt Krankheiten vor. Probier’s aus! Der Grundlagenkurs und viele weitere Meditationen stehen kostenfrei in der 7Mind-App zur Verfügung.

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