Unsere Haut kann die beste Freundin sein, solange sie sich weich und geschmeidig zeigt. Sie kann uns aber auch manchmal ganz schön auf Trab halten – gerade, wenn sie zur Trockenheit neigt. Die einen trifft es nur im Winter, die anderen reagieren je nach Hauttyp extrem sensibel auf bestimmte äußere Einflüsse, nicht wenige leiden sogar unter Neurodermitis. Gerät unsere Hautbarriere aus den Fugen, bekommt das Sprichwort „sich nicht wohl in seiner Haut fühlen“ jedenfalls gleich eine ganz andere Bedeutung. Insbesondere trockene Haut im Gesicht kann das eigene Wohlbefinden massiv beeinträchtigen.

Hauttypen, Ursachen trockener Haut und passende Pflegetipps

Welcher Hauttyp benötigt besonders viel Aufmerksamkeit, was sind mögliche Ursachen trockener Haut und wie kann man sie intensiv pflegen? Soviel steht fest: Studieren geht hier erstmal über Probieren; schließlich kann ein zu häufiges Wechseln der Pflegeprodukte die Haut zusätzlich reizen. Um dir das „Studieren“ so einfach wie möglich zu machen, haben wir dir hier unser Know-how, die wichtigsten Pflegetipps und Hinweise rund um trockene Haut zusammengestellt.

Nicht immer sichtbar: Der Hauttyp „trockene und sensible Haut“

Es müssen nicht zwangsläufig Rötungen, Hautschüppchen oder gar Schwellungen sein. Denn der Typ „trockene und sensible Haut“ äußert sich oftmals auch in unsichtbaren, dafür umso spürbareren Symptomen. Es brennt, es kribbelt, es juckt … es nervt! Solche und weitere „subklinische“ Anzeichen können signalisieren, dass die schützende Hautbarriere gestört ist. Kurzum: Es fehlt ihr an Fett und Feuchtigkeit – was sich durch gezielte Pflege ausgleichen lässt.

Braucht extra viel Zuwendung: Der Hauttyp „sehr trockene Haut bis hin zu Neurodermitis“

Dieser Hauttyp bringt für Betroffene häufig einen hohen Leidensdruck mit sich. Sei es, weil die Haut einfach extrem empfindlich auf externe Einflüsse wie Heizungsluft und Co. reagiert, oder sogar eine Neurodermitis – also eine chronische entzündliche Erkrankung – vorliegt. Symptome wie Rötungen, schuppende Haut und quälender Juckreiz können den Alltag dieser Menschen erheblich beeinträchtigen. Auch hier lässt sich mit der richtigen medizinischen Hautpflege Linderung erreichen.

Illustration: Aufbau der Haut.

Was hilft generell bei trockener Haut?

Eine regelmäßige, auf den Hauttyp abgestimmte Pflege mit feuchtigkeitsspendenden Substanzen kann dazu beitragen, trockener Haut entgegenzuwirken. Hier eignen sich speziell Produkte mit pflanzlichen Ölen: Ihre Lipidstoffe ähneln oder gleichen den Strukturen in der Hautbarriere und integrieren sich deshalb ganz natürlich.

Pflanzliches Öl für trockene Haut

Fette, pflanzliche Öle haben eine hervorragende hautpflegende Wirkung. Für den Einsatz in Cremes und anderen Körperpflegeprodukten müssen sie darüber hinaus besonders verträglich sein. Mandelöl, Arganöl, Nachtkerzenöl aber auch Sonnenblumenöl sind beispielweise gut für die Hautpflege geeignet. Wir setzen sie deshalb in unseren speziellen Lotionen und Cremes für trockene Haut ein.

Nachtkerzen-Pflanze neben Nachtkerzenöl in einer Glasschale.

Welches Öl passt zu welchem Hauttyp?

Fette Öle lassen sich anhand ihres Gehalts an ungesättigten Fettsäuren unterscheiden: Öle mit einem hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren ziehen schnell ein und werden deshalb auch als Trockenöle bezeichnet. Sie eignen sich besonders für die schnelle Pflege zwischendurch.


Enthält das Öl weniger ungesättigte Fettsäuren liegt es länger auf der Haut auf (bei Massagen hilfreich) und sorgt für intensive Pflege. In unseren Pflegeprodukten für trockene Haut oder sehr trockene Haut bis hin zur Neurodermitis setzen wir deshalb ganz gezielt bestimmte Kombinationen pflanzlicher Öle ein.

Die passende Pflege für deinen Hauttyp:

Sehr trockene Haut bis hin zur Neurodermitis

Was du noch im Kampf gegen trockene Haut wissen solltest:

Schätze der Natur: Natürliche Öle und ihre hautpflegende Wirkung

Hautpflege beim Baden mit den richtigen Badezusätzen von Kneipp

Deine Haut ist trocken und juckt nach dem Duschen?

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