Er kribbelt, er zieht, er sticht und er spannt. Wenn ein Rücken erstmal seine verborgenen Talente entdeckt, haben wir Menschen nicht viel zu lachen. Rückenschmerzen werden nicht umsonst als „Volkskrankheit“ bezeichnet. Dabei gibt es ganz einfache Übungen und Alltagstipps, die unseren Rücken unterstützen und Linderung versprechen. 



Gegen Rückenschmerzen: Bewegung mit Balance


Damit meinen wir nicht etwa deinen Gleichgewichtssinn. Wir sprechen von Bewegung mit dem rechten Maß: Bewegung, die dein Körpergefühl verbessert und dich nicht völlig frustriert und erschöpft. Mit Balance eben.

Mit diesem Rücken Workout gegen Rückenschmerzen ankämpfen

Wie das geht, haben wir die Fechter im Fechtzentrum Heidenheim gefragt. Karen Blank, Personal Trainerin und Kampfrichterin im Fechten, nahm uns daraufhin zum Training mit. Natürlich haben wir für dich mitgefilmt. Entstanden ist ein kurzes Workout, mit dem du auch zuhause deinen Rücken stärken kannst.

Auch die Fußballer des 1. FC Heidenheim ließen sich nicht lange bitten und haben uns gezeigt, wie sie ihren Rücken fit für den Platz machen. Übrigens: Kein Problem, wenn deine Kondition nicht auf Fußballerniveau liegt. Du kannst dir auch einzelne Übungen herausgreifen.

Das Rücken Workout für Fußballer hilft, Rückenschmerzen vorzubeugen

Regeneration nach dem Training

Anspannung und Entspannung: Dieses Paar sollte nicht getrennt werden. Nach dem Training ist es deshalb ratsam, eine Regenerationsphase einzuplanen – beispielsweise mit Massagen und Bädern.


Die Kombination aus Wärme, ätherischen Pflanzenölen und den wohltuenden Eigenschaften von Wasser kann auf natürliche Weise Verspannungen in Rücken und Nacken lindern oder sogar lösen.

Besonders gut eignen sich dabei Zusätze mit Teufelskrallenextrakt und natürlichem, ätherischem Cajeputöl. Sie durchwärmen die Muskulatur und helfen, Verspannungen im Rücken- und Nackenbereich zu lösen.

Kleine Rückenschule für den Alltag

Dem Rücken ganz gezielt Aufmerksamkeit zu schenken, ist wichtig. Aber auch im Alltag lässt sich viel erreichen:

Wenn du viel am Schreibtisch arbeitest, drohen Verspannungen durch eine falsche Sitzhaltung.


Versuche deshalb möglichst oft die Sitzposition zu verändern – aufrecht, zurückgelehnt und lümmelnd. Optimal dafür sind Sitzbälle und ergonomische Drehstühle.

Noch ein Tipp für Schreibtisch-Sitzer: Steh so oft wie möglich auf – zum Beispiel beim Telefonieren. Den Kollegen solltest du allerdings lieber gleich direkt besuchen, statt ihn anzurufen.


Und klar: Treppe statt Aufzug, die Mittagspause für einen Spaziergang nutzen. Selbst eine kleine Runde ums Gebäude ist besser als nichts. 

80 Prozent der chronischen Rückenschmerzen gehen auf Bewegungsmangel zurück. Also raus mit dir :-) Regelmäßiges Spazieren (auch bei schlechtem Wetter und im Winter), zu Fuß gehen und radeln (statt mit dem Bus zu fahren) unterstützen deine Rückenmuskulatur. Mach deinem inneren Schweinehund ein Ende – schließlich muss es gar kein Leistungssport sein.

Vermeide einseitige Bewegungen. Denn monotone Belastungen führen zu Verschleiß und Anspannung der Muskeln. Das heißt konkret: auch einmal die andere Hand bei einer Bewegung verwenden oder wenn es nicht anders geht, Gegenbewegungen und Dehnübungen zum Ausgleich machen. Vermeide Stress. Denn auch dieser führt zu Muskelverspannung.

Wenn du sportlich aktiv bist: Wärme dich zuvor auf und dehne deine Muskulatur. Wenn du nicht sportlich aktiv bist: Werde es! Alles tut dem Rücken gut, egal ob Schwimmen, Radfahren, Laufen oder Walken. Leichter Sport genügt, du musst nicht zum Leistungssportler werden.

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Über ihren Duft beeinflussen natürliche ätherische Öle unser Wohlbefinden.

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