Wenn du sehr trockene Haut oder sogar Neurodermitis hast, kennst du das sicherlich: Starker Juckreiz, Rötungen oder auch entzündete Hautstellen an einzelnen Körperteilen. Besonders im Gesicht sind derartige Symptome für viele Betroffene eine Qual. Denn das Gesicht ist das Körperteil, in das wir unserem Gegenüber bei einer Begegnung zuerst schauen. Doch kein Grund, den Kopf einzuziehen. Mit unseren Pflegetipps für sehr trockene Gesichtshaut bis hin zum in Gesicht auftretender Neurodermitis helfen wir dir, damit du dich in deiner Haut wieder wohl fühlen kannst! 

Sehr trockene Gesichtshaut: Wenn die Haut aus der Balance geraten ist

Die Haut ist unser persönlicher Schutzschild, der uns vor Wind und Wetter, Schmutzpartikeln oder (schädlichen) Mikroorganismen schützt. Außerdem verhindert sie, dass wir zu viel Wasser verlieren. Unsere oberste Hautschicht, die Hornschicht, bildet die Hautbarriere. Wir können sie uns als Backsteinmauer vorstellen, wobei unsere Hornzellen die Steine und epidermale Lipide (hauteigene Fette) den Mörtel darstellen. Ist die Hautbarriere durchlässig – fehlen Steine und ist der Mörtel bröckelig – reagiert die Haut empfindlicher auf äußere Reize und trocknet schneller aus. Starker Juckreiz und Hautausschläge sind die Folge. Nicht selten weisen Menschen mit sehr trockener Haut oder sogar Neurodermitis durch häufiges Kratzen auch rissige Hautstellen oder Ekzeme auf. Und hier beginnt ein Teufelskreis: Je stärker die entzündeten Hautstellen aufgekratzt werden, desto leichter haben es Bakterien, in die Haut einzudringen und so die Entzündung zu verschlimmern. Je stärker wiederum die Irritation, desto größer der Juckreiz. Je ausgeprägter der Juckreiz, umso häufiger wird gekratzt...

Hautpflege bei sehr trockener Haut und Neurodermitis

Menschen mit sehr trockener Gesichtshaut oder im Gesicht auftretender Neurodermitis benötigen für die Pflege ihrer Haut spezielle – am besten medizinische – Gesichtspflegeprodukte, um die gestörte Hautbarriere wieder in Balance zu bringen. Neben der Verwendung geeigneter Pflegeprodukte versprechen auch die Vermeidung von Stress, bestimmter Lebensmittel oder Alkohol Linderung der Symptome, die typischerweise bei Neurodermitis auftreten. Neurodermitis – eine chronische, nicht ansteckende Hautkrankheit – ist auch unter den Namen atopisches Ekzem oder atopische Dermatitis bekannt. 

Gesichtspflege bei sehr trockener Haut und Neurodermitis

Wer unter sehr trockener Haut im Gesicht leidet, hat oftmals einen müden, fahlen oder grauen Teint. Unsere Gesichtshaut ist besonders dünn und sensibel, deswegen benötigt sie bei sehr trockener Haut oder bei von Neurodermitis betroffenen Stellen im Gesicht eine spezielle, feuchtigkeitsspendende Pflege.



Neurodermitis-geplagte Hautstellen machen sich im Gesicht oft um die Augenpartie, dem Mundbereich, den Wangen oder der Stirn bemerkbar. Bei manchen Patienten ist auch der Bereich hinter den Ohren betroffen. Was hilft ist die richtige Pflege, um gegen die trockenen Stellen anzukämpfen, den Feuchtigkeits- und Fettgehalt der Haut zu erhöhen und so den Juckreiz zu lindern.

Medizinische Gesichtspflege von Kneipp

Die medizinische Gesichtspflege der Kneipp Nachtkerzen-Serie mindert durch hautberuhigendes Nachtkerzenöl sowie feuchtigkeitsbindendem und -spendendem Urea Hautirritationen und Spannungen. Die Creme ist speziell für sehr trockene, rissige, schuppige und gereizte Haut entwickelt worden und daher für die tägliche Anwendung geeignet. Die Kneipp Gesichtscreme Nachtkerze ist intensiv feuchtigkeitsspendend, hautberuhigend und schützend – auch die natürliche Barrierefunktion der Haut wird gestärkt. Die Pflegewirkung und Verträglichkeit wurde in Zusammenarbeit mit unabhängigen Kooperationspartnern wissenschaftlich getestet und bestätigt.

Wissenschaftliche Studien zur Kneipp Nachtkerzen Gesichtscreme

In einer hautphysiologischen Studie wendeten die Probanden mit sehr trockener Haut und der Tendenz zu Neurodermitis die Kneipp Gesichtscreme Nachtkerze einmalig an. Vor Beginn der Studie sowie 8 Stunden und 24 Stunden nach Anwendung des Produkts wurde durch das unabhängige Testinstitut die Hautfeuchtigkeit mithilfe der Corneometrie-Methodik gemessen. Das Corneometer, ein in der Hautforschung häufig verwendetes Messinstrument, misst die elektrische Leitfähigkeit der oberen Hautschichten – je leitfähiger unsere Haut, desto höher der Wassergehalt in der Epidermis.


Zusätzlich wurde in einer Anwendungsstudie unter dermatologischer Kontrolle der subjektive Eindruck der Produktwirkung abgefragt. Hierfür benutzten die 30 Probanden mit sehr trockener Haut und Tendenz zur Neurodermitis über einen Zeitraum von 4 Wochen die Kneipp Gesichtscreme Nachtkerze zweimal täglich. 

Das Ergebnis: Die hautphysiologische Studie belegt 8 Stunden nach dem Messzeitpunkt einen durchschnittlichen Anstieg der Hautfeuchtigkeit um 58%. Auch nach 24 Stunden zeigt sich eine durchschnittliche Erhöhung der Hautfeuchtigkeit um 30%. Die Kneipp Gesichtscreme Nachtkerze wurde von allen Probanden sehr gut vertragen und führte bei keiner Testperson zu dermatologisch relevanten Hautveränderungen, was wir durch einen Epikutantest – einen Allergietest – feststellen konnten.



Die Ergebnisse der Anwendungsstudie zeigen, dass jeweils 77% der Probanden die Verträglichkeit der Gesichtscreme Nachtkerze sowie das Hautgefühl nach der Anwendung des Produkts als sehr gut oder gut einstufen. Darüber hinaus sind 80% der Studienteilnehmer der Auffassung, die Gesichtscreme spende ihrer Haut intensive Feuchtigkeit und schütze vor dem Austrocknen. 67% der Probanden stimmen der Aussage „Das Produkt mindert Spannungsgefühle der Haut“ zu. 

Neurodermitis ist eine chronische, nicht ansteckende Hautkrankheit.
Bei Neurodermitis leiden Betroffene unter teilweise starken Symptomen wie heftigem Juckreiz.

Was ist eigentlich Neurodermitis?

Neurodermitis – auch als atopisches Ekzem oder atopische Dermatitis bekannt – ist eine chronische, nicht ansteckende Hautkrankheit. Klinische Symptome, die sichtbaren Anzeichen der Neurodermitis, reichen von rauen über gerötete bis hin zu entzündeten Hautstellen. Die Krankheit verläuft schubweise. Das bedeutet: Schubfreie Phasen, in denen der Patient nahezu beschwerdelos ist und die Hauterscheinungen weniger stark ausgeprägt sind, wechseln sich mit akuten Phasen mit starken Symptomen wie heftigem Juckreiz ab. Leidest du unter Neurodermitis, solltest du deine Haut regelmäßig, also auch in schubfreien Phasen, pflegen. Die Hautkrankheit ist nicht heilbar, aber mit der richtigen Pflege gut in den Griff zu bekommen. Neurodermitis ist eine multifaktorielle Erkrankung, also nicht auf eine Ursache zurückzuführen, wobei jedoch die Fehlfunktion der Hautbarriere und die gestörte Immunabwehr im Zentrum der Erkrankung stehen.1 Neben diesen erblich-, immunologisch- und umweltbedingten Störungen gibt es weitere Auslöser – sogenannte Provokationsfaktoren – die den Ausbruch der Erkrankung begünstigen, wie z.B. klimatische Bedingungen, Lebensmittel, Infekte, Stress oder auch Alkohol. 

Quellen:

1) Yang G, Seok JK, Kang HC, Cho YY, Lee HS, Lee JY. Skin Barrier Abnormalities and Immune Dysfunction in Atopic Dermatitis. Int J Mol Sci. 2020 Apr 20;21(8):2867. doi: 10.3390/ijms21082867. 

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