Warum wir unseren Augen einen Augenblick Erholung gönnen sollten
Wir lesen, lassen den Blick schweifen, reißen erstaunt die Augen auf, kneifen sie konzentriert zusammen und zwinkern anderen Menschen fröhlich zu. Doch ganz bewusst nehmen wir unsere Augen im Grunde nur dann wahr, wenn wir sie auf irgendeine Weise spüren: weil sie jucken, brennen, tränen oder sich trocken anfühlen. Tatsächlich sind unsere modernen Lebensgewohnheiten dafür oft mitverantwortlich. Halten wir uns in klimatisierten oder stark beheizten Räumen auf, genügen selbst die rund 14.000 Blinzler pro Tag¹ oft nicht mehr, um die Augen ausreichend zu befeuchten. Die tägliche Bildschirmzeit hat ebenfalls ihre Tücken: Fokussieren wir einen Screen, nimmt die Blinzelfrequenz automatisch ab – mit negativen Folgen für den so wichtigen Tränenfilm. Die Fachwelt kennt dafür sogar ein eigenes Wort: das Office-Eye-Syndrom².