Mann  trocknet sich im Badezimmer mit einem Handtuch ab.
Mann  trocknet sich im Badezimmer mit einem Handtuch ab.

Das Augenbad

Unsere Augen begleiten uns den ganzen Tag – beim Lesen, Arbeiten, Draußensein oder vor dem Bildschirm. Oft nehmen wir sie erst dann bewusst wahr, wenn sie sich bemerkbar machen: durch ein ungewohntes Gefühl, Brennen oder Jucken. Umso schöner ist es, ihnen zwischendurch einen Moment Aufmerksamkeit zu schenken. Das Kneipp Augenbad nach Sebastian Kneipp ist ein traditionelles Wasserritual, das sich unkompliziert in den Alltag integrieren lässt – als kleine Pause für dich und deine Augen.

Augen auf & eintauchen:

So wird das Kneipp Augenbad angewendet 

Wenn man genau hinschaut, leisten unsere Augen tagtäglich Erstaunliches. Und trotzdem haben sie in Sachen Pflege häufig ein bisschen das Nachsehen. Vielleicht weil wir bei diesem unglaublich wichtigen Sinnesorgan auf keinen Fall etwas verkehrt machen möchten? Ein Augenbad nach Kneipp ist denkbar unkompliziert und wird von vielen als erfrischend empfunden. 


Beim Augenbad kommen die Augen kurzzeitig mit Wasser in Kontakt. Dabei können oberflächliche Partikel wie Staub, Pollen oder andere Umwelteinflüsse abgespült werden – viele empfinden dies als angenehm und klärend. Als kleine Auszeit lässt sich das Augenbad gut in Phasen mit längerer Bildschirmarbeit, trockener Raumluft oder einfach als bewusster Pausenmoment einbauen.

Von Heizungsluft bis Homeoffice:

Schale mit klarem Wasser auf hellem Tisch in natürlicher Lichtstimmung.

Warum wir unseren Augen einen Augenblick Erholung gönnen sollten

Wir lesen, lassen den Blick schweifen, reißen erstaunt die Augen auf, kneifen sie konzentriert zusammen und zwinkern anderen Menschen fröhlich zu. Doch ganz bewusst nehmen wir unsere Augen im Grunde nur dann wahr, wenn wir sie auf irgendeine Weise spüren: weil sie jucken, brennen, tränen oder sich trocken anfühlen. Tatsächlich sind unsere modernen Lebensgewohnheiten dafür oft mitverantwortlich. Halten wir uns in klimatisierten oder stark beheizten Räumen auf, genügen selbst die rund 14.000 Blinzler pro Tag¹ oft nicht mehr, um die Augen ausreichend zu befeuchten. Die tägliche Bildschirmzeit hat ebenfalls ihre Tücken: Fokussieren wir einen Screen, nimmt die Blinzelfrequenz automatisch ab – mit negativen Folgen für den so wichtigen Tränenfilm. Die Fachwelt kennt dafür sogar ein eigenes Wort: das Office-Eye-Syndrom².

So einfach klappt's:

Kurze Anleitung zum Augenbad

Hygiene first: Beim Augenbad nach Kneipp ist Sauberkeit das A und O! Deshalb benutzt du dafür am besten nicht das Waschbecken, sondern eine gründlich gereinigte und mit klarem Wasser ausgewaschene Schüssel aus Glas oder Kunststoff. Fürs Befüllen genügt in der Regel gewöhnliches Leitungswasser. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, kannst du das Wasser vorher abkochen und dann abkühlen (!) lassen.  


Temperatur: Für ein kaltes Augenbad sind 16 bis 18 Grad Wassertemperatur optimal; warme Augenbäder werden nach der Lehre Sebastian Kneipps mit 32 bis 36 Grad warmem Wasser durchgeführt.


Los geht's: Tauche dein Gesicht mit geöffneten Augen ins Wasser und blinzle unter Wasser mehrmals. Hebe dann dein Gesicht aus dem Wasser und lege eine circa einminütige Pause ein. Anschließend wiederholst du das Procedere dreimal. Streife beim letzten Durchgang das Wasser sanft von deinem Gesicht ab. 


Wichtig: Beim ersten Durchgang können die Augen leicht brennen. Das anfängliche Gefühl kann ungewohnt sein und lässt häufig nach. 

All eyes on you:

Das Augenbad als Anwendung für jeden Tag

Das Augenbad fügt sich nahtlos in die lange Reihe überlieferter Wasseranwendungen von Sebastian Kneipp. Ohne großen Aufwand bescherst du dir damit eine kurze Ruhepause. Einen falschen Zeitpunkt für das kleine Selfcare-Ritual gibt es übrigens nicht. Es kann dir morgens einen Frischekick verschaffen, untertags (etwa nach mehreren Stunden Bildschirmarbeit) als beruhigend empfunden werden oder dich vor dem Schlafengehen ganz sanft „runterfahren“. 


Achtung: Führe das Augenbad nicht durch, wenn du am Grünen Star (Glaukom) leidest.

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Die beschriebenen Inhalte sind nicht zwangsläufig auf unsere Kneipp Produkte übertragbar. Kneipp Produkte und Kneipp Arzneimittel sind ausschließlich nach ihrer Indikation oder ihrer Zweckbestimmung zu verwenden. 

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