Es ist zum aus der Haut fahren. Die Haut juckt, schuppt oder ist gereizt und irritiert – ein typischer Fall von trockener und sensibler Haut. Doch keine Sorge. Mit ein wenig Zeit und der richtigen Pflege für deinen Hauttyp erstrahlt sie schon bald in neuem Glanz. Lerne deine Haut neu lieben, mit unseren Pflegetipps für trockene und sensible Haut. 

Diagnose: Habe ich überhaupt trockene und sensible Haut?

Trockene und sensible Haut ist nicht zwangsläufig auch sichtbar. Vereinzelt sind lediglich Anzeichen wie ständiges Brennen, Kribbeln oder Juckreiz spürbar; sogenannte nicht-sichtbare (subklinische) Symptome. Es können aber auch sichtbare Anzeichen, sogenannte klinische Symptome, wie Rötungen, Hautschüppchen oder Schwellungen auftreten. Das liegt an einer Fehlfunktion unserer ersten Hautschicht, der Hautbarriere. Eine intakte Hautbarriere liegt wie ein Schutzmantel auf unserer Haut und bewahrt sie vor Austrocknung, Krankheitserregern und dem Eindringen von Schad- und Reizstoffen. Bei trockener und sensibler Haut ist der natürliche Schutzmantel jedoch gestört, es fehlt ihr an Fett und Feuchtigkeit. Trockene und sensible Haut hat deshalb eine niedrigere Toleranzschwelle als normale Haut, reagiert empfindlicher und ist leichter reizbar. Die Folgen: schuppige, rissige oder gar entzündete Hautstellen. 

Messbare Veränderungen der trocken-sensiblen Haut:

  • erhöhter transepidermaler Wasserverlust
  • geringere Dichte und Dicke der Hornzellschicht
  • erhöhter pH-Wert der Hautoberfläche
  • gestörter Hydrolipidmantel der Hautoberfläche
  • gestörte Lipidmatrix innerhalb der Hautbarriere

Dermatologische Auswirkungen:

  • die Haut verliert Feuchtigkeit und trocknet aus
  • die Durchlässigkeit für Schadstoffe erhöht sich
  • die Hautbarriere wird anfällig und empfindlich
  • die Hautoberfläche wird trocken und schuppig
  • die Haut verliert Feuchtigkeit und Elastizität

Leider hat Mutter Natur nicht jeden von uns mit einem „dicken Fell“ ausgestattet. Deshalb ist es umso wichtiger, den eigenen Hauttyp zu kennen und die passende Körperpflege zu verwenden.  

Gründe für trockene und sensible Haut: Was macht die Haut zum Sensibelchen?

Die Haut ist unser körpereigener Außenreporter und somit ständig Umweltreizen ausgesetzt. Der Jahreszeitenwechsel sowie Kälte- und wärmebedingte Temperaturschwankungen durch Heizungsluft und Klimaanlagen machen unsere Haut anfälliger gegenüber Austrocknung. Langjährige Sonnenbelastung führt zusätzlich zu einer Verminderung der Hautbarrierefunktion. 

Hormonelle Umstellungen im Körper, beispielsweise während der Pubertät, Schwangerschaft oder auch in den Wechseljahren, können zu trockener und empfindlicher Haut führen, da die Barrierefunktion der Haut abnimmt. Viele Frauen berichten vor allem in der Menopause über empfindliche Haut, was wahrscheinlich daran liegt, dass die Haut dünner und dadurch anfälliger für negative Einflüsse wird.

Neben hormonellen Umstellungen gibt es weitere physiologische Veränderungen im Lebensverlauf, die Einfluss auf die Hautstruktur haben: Die Haut wird mit der Zeit empfindlicher und anfälliger für äußere Einflüsse, die Hautregeneration verläuft langsamer. Unsere Experten der Kneipp Hautforschung konnten belegen, dass die Widerstandskraft und Regenerationsfähigkeit der Haut aufgrund des erhöhten pH-Werts im Alter stark abnimmt. 

Berufsgruppen, die häufig Kontakt mit Wasser oder Chemikalien haben sind besonders anfällig, eine trockene und sensible Haut zu entwickeln. Chemikalien greifen die Hautbarriere an und machen sie durchlässiger für Schadstoffe. Die Arbeit mit Tensiden, organischen Lösungsmitteln, Kühlschmiermitteln oder Metallen kann entweder direkte Schädigungen der Hautbarriere verursachen oder immunologische Reaktionen auslösen.

In der Wissenschaft werden viele weitere Ursachen für die Entstehung von empfindlicher Haut diskutiert. So sind beispielsweise Stress, Rauchen, Ernährung, Medikamente und übermäßiger Gebrauch von Kosmetika verantwortlich für das Auftreten sensibler und empfindlicher Hautzustände.

Hauterkrankungen wie Psoriasis oder Neurodermitis führen durch die Schädigung der Hautbarriere zu einer gesteigerten Hautempfindlichkeit. Auch Erkrankungen wie Diabetes, Niereninsuffizienz oder ein Schilddrüsenleiden können den Feuchtigkeitsverlust der Haut begünstigen. 

Wie pflege ich trockene und sensible Haut?

Verschiedene Einflussfaktoren können zu Feuchtigkeitsverlust der Haut führen. Das Ergebnis: Die Haut wird trocken und empfindlich. Deshalb ist die regelmäßige Anwendung einer passenden Pflege das A und O im Umgang mit trockener und sensibler Haut. Die in den Pflegeprodukten enthaltenen Wirkstoffe müssen also den Prozessen, die zu trockener und empfindlicher Haut führen, entgegenwirken. Optimal eignen sich pflegende und feuchtigkeitsspendende Substanzen, die die Funktion der Hautbarriere unterstützen. 

Erklärvideo: Aufbau der Haut. Dauer: 1 Minuten 51 Sekunden. Das Video öffnet in YouTube mit Untertiteln.
Das Video spielt mit Klick auf den Play-Button ab.

Mandelöl, Sheabutter, Vitamin E und Panthenol erwiesen sich in Studien als Pflegestoffe, die diese Voraussetzungen erfüllen. Sie sind deshalb auch Bestandteil der Kneipp Pflegeserie Mandelblüten Hautzart. Grundvoraussetzung für die Entwicklung von Produkten für sensible Hauttypen ist ein geringes allergenes Potenzial der Inhaltsstoffe und damit gute Verträglichkeit der Pflegeprodukte. Mineralölbasierte Pflegeprodukte eignen sich weniger für die Pflege trockener und empfindlicher Haut. Sie wirken sich negativ auf die Regeneration der Haut aus, da sie sich okklusiv, d.h. wie ein Film auf die Haut legen.



Pflege für trockene und sensible Haut: Kneipp Pflegeprodukte mit Mandelöl

Die Kneipp Pflegeprodukte mit Mandelöl wurden als Pflege für trockene und sensible Haut entwickelt. Unsere Kneipp Haut-Experten haben darauf geachtet, dass die Inhaltsstoffe der Produkte eine sehr gute Verträglichkeit aufweisen und sich durch geringes allergenes Potenzial auszeichnen. Darüber hinaus verzichten wir in unseren Formulierungen auf den Einsatz von Mikroplastik sowie Farbstoffen, Paraffin-, Silikon- und Mineralölen.

In Pflegeprodukten mit Mandelöl spielt das Mandelöl die Hauptrolle. Seine Struktur ähnelt unseren hauteigenen Lipiden, wodurch es sich ganz natürlich in unsere Haut integriert und die Regulierung der Hautfeuchtigkeit unterstützt. Somit sorgen die Produkte für die wichtige Balance von Fett und Feuchtigkeit, sind intensiv pflegend und unterstützen die Funktion der Hautbarriere. 

Was macht die Kneipp Pflegeprodukte mit Mandelöl so besonders?

Für uns ist es ein Selbstverständnis, die Körperpflege Produkte mit Mandelöl umfangreich auf ihre Wirksamkeit und Verträglichkeit zu testen. Universitäten und erfahrene dermatologische Testinstitute führen für Kneipp sogenannte Probandenstudien mit freiwilligen Testpersonen durch – wissenschaftlich, objektiv und unabhängig. 

Wissenschaftlich bestätigt

Wir führen für unsere Pflegeprodukte mit Mandelöl Anwendungsstudien (Home-Use Tests) und experimentelle Studien (hautphysiologische Messungen) mit unabhängigen Instituten und Kooperationspartnern durch.

Das süße Mandelöl soll unter den Ölen der Hausapotheke einen der ersten Plätze einnehmen.

Portrait von Sebastian Kneipp
Sebastian Kneipp

Kneipp Produkte mit Mandelöl: Eine Zeitreise

Die Studien von Pfarrer Sebastian Kneipp über die Pflanzen- und Kräuterwelt haben bis heute großen Einfluss bei der Entwicklung neuer Kneipp Produkte. Beispielsweise galt Mandelöl bereits für Sebastian Kneipp als ganz besonderes Pflanzenöl. Eine Produktserie mit Traditionsstatus ist unsere Pflegeserie Mandelblüten Hautzart. Das erste Produkt unserer Bestseller-Reihe kam 1992 mit dem Pflegeölbad Mandelblüten Hautzart auf den Markt. Neben Duschbalsam und Cremedusche erweiterten die Kneipp Haut-Experten über die Jahre hinweg das Körperpflege Produktsortiment sukzessive.

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