Nachhaltige Verpackung bei Kneipp
Nachhaltige Verpackung bei Kneipp
Wir packen an:

So gestalten wir unsere Verpackungen nachhaltiger

Ihr kennt das: Man steht im Supermarkt vor dem Regal und fragt sich „Was ist denn nun nachhaltiger?“ Sind es die Bio-Tomaten, allerdings in Folie verpackt, oder die unverpackten Nicht-Bio-Tomaten aus der Region oder einfach gleich Dosen-Tomaten? Mit der Nachhaltigkeit ist das manchmal eine komplizierte Geschichte – und uns geht es damit nicht anders. 

Kneipp wird regelmäßig als Green Brand ausgezeichnet

Rund um die nachhaltige Gestaltung von Verpackungen haben wir uns schon viele Köpfe zerbrochen. Was ist denn nun nachhaltiger? Badezusatz in Glasflaschen? Glas selbst ist zwar nachhaltig – aber je größer die Flasche, desto schwerer, desto mehr CO₂ verursacht der Transport. Kunststoff? Ist zwar leichter – aber natürlich nicht die beste Lösung für umweltfreundliche Verpackungen.


Zahlreiche Initiativen für nachhaltige Verpackung haben wir bereits auf den Weg gebracht; nicht umsonst erhalten wir regelmäßig das Green Brands Siegel. Das ist jedoch kein Grund, sich auszuruhen.


Unser Ziel ist: Weg vom Plastik. Und dafür haben wir einen Fahrplan.

Die Kneipp Strategie für nachhaltigere Verpackung

Nachhaltige Verpackung: Zwei Worte, die vielfältigste Themenbereiche umfassen. Recycling, nachwachsende Rohstoffe, neue Materialien, weg von Plastik ... Um in den nächsten Jahren wichtige Fortschritte umsetzen zu können, haben wir uns klare Ziele gesetzt:

  • Wir arbeiten daran, nur noch natürliche Papieralternativen für unsere Umverpackungen einzusetzen, die ohne frische Holzfasern auskommen. Dieses Ziel fordert uns mehr als gedacht. Eigentlich wollten wir unsere Verpackungen bereits umgestellt haben. Lieferschwierigkeiten und Rohstoffengpässe setzen uns allerdings zu, sodass der letzte Schritt, die Umstellung unserer Faltschachteln, noch aussteht. Diese machen knapp 50 Prozent unseres Papierbedarfs aus. Aktuell prüfen wir verschiedene Papier-Alternativen. Wir lassen nicht locker – versprochen! 
  • Bis Ende 2023 sollen alle unsere Verpackungen voll recyclingfähig sein. Aktuell ist bereits 75 Prozent unseres Verpackungsportfolios recycelbar.
  • Bis Ende 2023 wollen wir in unseren Verpackungen nur noch recyceltes Plastik, sogenanntes Altplastik, einsetzen.
  • Wir arbeiten zudem daran, die von uns eingesetzten Rezyklate von unabhängigen Stellen zertifizieren zu lassen.
  • Bis Ende 2025 wollen wir Plastik in unseren Kosmetikverpackungen komplett durch nachhaltigere Alternativen ersetzen.
Bewertungsindex für nachhaltige Verpackung

Wie wir unsere Ziele konkret umsetzen:

Bei der Umsetzung unserer Nachhaltigkeitsstrategie verfolgen wir verschiedene Konzepte und Maßnahmen. So haben wir beispielsweise unseren internen Bewertungsindex für die Produktentwicklung angepasst. Dieser sorgt bei unseren Neuentwicklungen dafür, dass Nachhaltigkeitskriterien eine noch größere Rolle spielen.

Rund um das Ziel umweltfreundlicherer Verpackungen stehen zwei Themenbereiche besonders im Fokus: Recycling und Recyclingfähigkeit sowie der Einsatz alternativer, möglichst nachwachsender Rohstoffe. Über unsere Fortschritte und Projekte halten wir euch natürlich auf dem Laufenden:

Nachhaltige Verpackungen dank Recycling und nachwachsender Rohstoffe:

Nachwachsende Rohstoffe als Verpackung: von Paper Blend über Graspapier zu Kork

Unser Ziel: 100% Recycling-Verpackung bis 2023

Beispiele für nachhaltige Verpackung

Was wir bereits erreicht haben:

Nachhaltiges Arbeiten ist Teil unserer DNA und spielte bei Kneipp schon eine zentrale Rolle als das Thema noch nicht in der breiten Öffentlichkeit angekommen war. Bereits seit 2010 gibt es den Arbeitskreis Nachhaltigkeit, der neue Maßnahmen rund um Produktion, Transport, Verpackung und Engagement anstößt und kontrolliert. In den letzten Jahren haben wir einige Projekte für umweltfreundliche Verpackungen umgesetzt. 

So arbeiteten wir beispielsweise am Gewicht unserer 100-ml-Glasflaschen und konnten dieses 2007 um 9 Gramm reduzieren. Klingt wenig? Die Glasflaschen gehören zu unseren am häufigsten genutzten Packmitteln. Bei damals 6 Millionen Flaschen jährlich resultierte daraus schon eine CO₂-Einsparung von rund 35 Tonnen.

Wir sparen Verpackungsmaterial

Unsere Glasflaschen sind nur ein Beispiel für unser Bemühen Verpackungsmengen einzusparen. Seither haben wir in allen Produktkategorien weiter an der Reduzierung von Gewicht und Menge gearbeitet. Im Vergleich zu 2018 haben wir beispielsweise rund 26 Prozent der Kunststoffe in unseren Verpackungen eingespart. 

Auch in Sachen Papierverbrauch geht es einen großen Schritt nach vorn: Die Kneipp Geschenkpackungen haben wir so umgestaltet, dass sie nun mit 50 Prozent weniger Karton auskommen.

Dank des neuen Verpackungsdesigns sparen wir im Jahr je Sorte bis zu 10 Tonnen Papier und bis zu 100.000 Liter Wasser.

Um für unsere Nachhaltigkeitsziele die richtigen Materialien zu finden, wagen wir uns immer wieder auch auf neues Terrain. Mit unserer Plastikalternative Paper Blend, die wir für die Kappen unserer Lippenpflege einsetzen, konnten wir inzwischen schon einige Erfahrungen sammeln. Andere Lösungen kommen zunächst in begrenzter Stückzahl zum Einsatz. Ein Beispiel sind unsere Handcremes in der Limited Edition. Die Tuben bestehen teilweise aus Karton. So lassen sich 25 Prozent Kunststoff je Tube sparen. 

Soziale Nachhaltigkeit

Häufig gehört und doch oft vergessen: Nachhaltigkeit betrifft nicht nur ökologische und ökonomische Belange. Sie hat auch eine soziale, eine gesellschaftliche Komponente.


Bei der Herstellung von Geschenkpackungen, Displays oder anfallenden Umpackarbeiten greift Kneipp deshalb bevorzugt auf regionale Angebote von sozialen Einrichtungen zurück – zum Beispiel der Mainfränkischen Werkstätten. Dies trägt dazu bei, dass dort viele Menschen mit Körper- oder Mehrfachbehinderung nicht nur einen Arbeitsplatz und soziale Sicherheit haben, sondern auch eine vielgestaltige und auf ihre Möglichkeiten und Bedürfnisse abgestimmte Aufgabe ausüben können.

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