Zirkadianer Rhythmus
Unser in tausenden Jahren erworbener Tag-Nacht-Rhythmus wird auch zirkadianer Rhythmus genannt (von Lateinisch: „circa diem“, was „ungefähr ein Tag“ bedeutet). Als Teil unseres Biorhythmus läuft er also ungefähr im 24-Stunden-Takt ab und beeinflusst unter anderem Schlaf, Wachheit, Körpertemperatur, Stoffwechsel, Hormonproduktion und Stimmung. Dabei hängen Tageslicht und innere Uhr eng zusammen, da sich unser zirkadianer Tagesrhythmus seine Informationen über die Augen holt – vereinfacht gesagt darüber, ob es hell oder dunkel ist. Natürlich ist unser Körper durchaus in der Lage, auch ohne diese äußeren Hinweise zu arbeiten. Das Tageslicht hilft uns aber dabei, unseren Rhythmus immer wieder mit der Umwelt zu synchronisieren¹. Man könnte sagen: Die innere Uhr kann prinzipiell alleine laufen, stellt sich jedoch gern nach dem Licht.