Wir Menschen sind und bleiben Sinneswesen: sehen gerne schöne Dinge, lauschen unserer Lieblingsmusik, lassen uns feine Gerichte schmecken und erfreuen uns an Hand- oder Hautschmeichlern. Bei so vielen Eindrücken könnte man glatt vergessen, welch wunderbare Wirkung auch von wohlriechenden Räumen ausgeht. Also immer reichlich lüften und sauerstoffspendende Zimmerpflanzen aufstellen? Wenn du den Raumduft verbessen möchtest, bist du damit schonmal auf der richtigen Fährte. Aber der eine oder die andere wittert vielleicht schon mehr; und genau dieses „Mehr“ steckt in einer bewussten Raumbeduftung mithilfe ätherischer Öle. 

Entspannend, belebend – immer bereichernd:

Kneipp Duftstäbchen auf Schiefertafel in gemütlichem Ambiente eines Wohnzimmers.

Ätherische Öle: Raumduft mit Wirkpotenzial

Die Natur hat sie erfunden – und wir Menschen haben sie glücklicherweise gefunden: Ätherische Öle, die sich aus verschiedenen Pflanzenbestandteilen gewinnen lassen, sind mehr als nur „dufte“; sie verfügen über vielfältige Eigenschaften, die du dir bei der Raumbeduftung zunutze machen kannst. Wie ätherische Öle Raumduft so bereichern können, dass das Ganze zu einem sinnlichen Erlebnis wird, hängt ganz von dir ab.


Erwischt dich im Büro das allseits bekannte Nachmittagstief, kann zum Beispiel Rosmarinöl durch sein aktivierendes Duftprofil deine Energiereserven mobilisieren; das ätherische Öl der Lavendelpflanze eignet sich wiederum vor allem dort, wo du zur Ruhe kommen möchtest – sei es beim Schmökern auf dem Sofa oder deinem persönlichen Baderitual. Es gibt sogar ätherische Öle, etwa aus Zirbenholz oder Amyris, denen man nachsagt, dass sie den Weg in eine erholsame Nacht ebnen.

Da liegt was in der Luft:

Kneipp Duftstäbchen auf Holztisch.

Ätherische Öle im Raum verteilen

Bist du in Sachen Wohlfühlatmosphäre der DIY-Typ oder machst du es dir gern so einfach wie möglich so behaglich wie möglich? Ganz gleich, wonach dir der Sinn steht – es gibt viele Möglichkeiten, wie ätherische Öle im Raum verteilt werden können. Zum Reinschnuppern in das Thema bieten sich fertige Duftkerzen oder Duftstäbchen an. Bei Letzteren wird die Raumluft über Holz- oder Papierstäbchen beduftet, die man in ein Behältnis mit einer Aromaölmischung steckt. 

Natürlich kannst du dein Zuhause oder deinen Arbeitsplatz auch noch kreativer und individueller beduften. Dafür eignen sich:


Duftlampen

Hierbei wird der Duft des ätherischen Öls mithilfe von Wärme im Raum verströmt. Man träufelt dazu etwas Öl in Wasser und gibt es in eine Schale, unter der ein Teelicht brennt. Gerade für die kältere Jahreszeit eine schöne (Geschenk-)Idee, da das Kerzenlicht den Wohlfühleffekt verstärkt. 


Duftsäckchen

Bist du geschickt mit Nadel und Faden und hast Stoffreste zuhause? Dann nähe dir daraus wunderbar praktische Duftsäckchen, die du gleich an mehreren Stellen in deiner Wohnung platzieren kannst. Für die Füllung der kleinen Beutelchen verwendest du beispielsweise Sägespäne; mit ätherischem Öl beträufelt, sorgen sie über längere Zeit für herrlichen Duft.


Duftsteine

Fertige Duftsteine bestehen meist aus porösem Ton, denn dieses Material kann die unverdünnten ätherischen Öle gut aufnehmen. Der Duft wird daher lange „gespeichert“ und nur dezent an die Raumluft abgegeben. Alternativ backst du dir – zum Beispiel in hübschen Plätzchenformen – deinen individuellen Duftstein einfach selbst aus Salzteig; sobald die kleinen Kunstwerke ausgehärtet sind, betropfst du sie mit dem gewünschten ätherischen Öl. 


Aroma-Diffuser

Solche Geräte gibt es in unzähligen Formen, Farben und mit Zusatzfunktionen wie Lichteffekten und Co. Technisch unterscheidet man generell zwischen zwei Typen: Ultraschall-Diffusern, welche die Raumluft durch einen feinen Wassernebel zusätzlich befeuchten, und Modellen ohne Wasser. Praktisch sind sie allemal – allerdings verbrauchen sie natürlich Strom; zudem solltest du dich vor dem Kauf gut informieren, ob dein Wunschmodell explizit für die Verwendung von ätherischen Ölen geeignet ist. 

Dosierung, Dauer & Co.:

Kneipp Duftstäbchen auf Holz-Küchentisch neben einer Schale mit Zitronen.

So finden ätherische Öle Anwendung bei der Raumbeduftung

Viel hilft viel? Bei der Raumbeduftung keine gute Idee, da manche Erwachsenen und auch Kinder sehr sensibel auf ätherische Öle reagieren. Stattdessen möchten wir dir lieber den universellen Rat von Sebastian Kneipp ans Herz legen: „Alles im rechten Maß und alles zu seiner Zeit“. Sprich, die Dosierung des Öls hängt stark von Raumtyp, der Raumgröße sowie der Beduftungsmethode ab. 


Bei einer Duftlampe ist es beispielsweise wichtig, ausreichend Wasser in der Schale zu haben, damit das Öl durch die Hitze der Kerze nicht verbrennt. Duftsteine oder -säckchen eignen sich eher für die die Beduftung eines kleineren Bereiches. Sie werden gerne auf Schreibtischen oder der Fensterbank im Schlafzimmer platziert. Setzt du wiederum einen Aroma-Diffuser ein, lasse ihn besser nicht den ganzen Tag laufen, um deinen Riechzellen mal eine Verschnaufpause zu gönnen und den Verbrauch des ätherischen Öls in Grenzen zu halten. Besonders einfach gestaltet sich die Dosierung bei der Verwendung von Duftstäbchen: Dabei regulierst du die Duftintensität ganz simpel über die Anzahl der Stäbchen.

Die Frage der Fragen: 

Kneipp Duftstäbchen vor Kaminambiente.

Welcher Raumduft ist der beste?

Und eine klare Antwort: Der beste Raumduft ist der, der a) zu deinen aktuellen Bedürfnissen passt, aber auch b) deinen generellen Duftvorlieben entspricht. Wenn du dich nach einem stressigen Tag aufgewühlt und unruhig fühlst, jedoch keinen Lavendel magst, wird dir ein damit bedufteter Raum vermutlich nicht den gewünschten Erholungseffekt bescheren. 


Andererseits lohnt es sich, einfach mal in verschiedene (und vielleicht bislang unbekannte) Duftwelten einzutauchen und „frei Nase“ auszuprobieren. Prima geeignet sind dafür zum Beispiel die fertigen Kneipp Raumdüfte in Form von Duftkerzen. Sehnt sich dein Geist beispielsweise nach einer Extraportion Ruhe, empfehlen wir dir die Duftstäbchen Tiefenentspannung: Sie duften dank ätherischem Patchouliöl wundervoll holzig-balsamisch – und entspannen sogar nachweislich!  

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