Wie funktioniert zyklusbasiertes Training?
Zyklusbasiertes Training folgt demselben Grundprinzip wie zyklusorientierte Ernährung: Es nutzt das Wissen über hormonelle Schwankungen, um Körper und Wohlbefinden gezielt zu unterstützen.
Dabei steht im Fokus, wie Hormone das Energie- und Belastungsniveau beeinflussen. Die Hormone Östrogen und Progesteron wirken nicht nur auf Fruchtbarkeit und Stimmung, sondern auch auf Muskulatur, Stoffwechsel, Energiehaushalt und Regeneration.
In der ersten Zyklushälfte steigert Östrogen oft Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit. In der zweiten Hälfte übernimmt Progesteron, erhöht unter anderem Körpertemperatur und Ruhepuls und beeinflusst so Energiebedarf und Erholung, die in dieser Phase meist etwas langsamer verläuft.
Wer diese Unterschiede berücksichtigt, kann Training und Regeneration bewusster steuern.
Kurz gesagt: Zyklusbasiertes Training bedeutet, auf die eigenen Körpersignale zu achten und seinen individuellen Bewegungsrhythmus zu finden.