Eine Hand berührt das Wasser eines Sees, aus dem ein illustrierter Fisch springt
Eine Hand berührt das Wasser eines Sees, aus dem ein illustrierter Fisch springt
Gut für die Haut, schonend für die Umwelt?

Was in Kneipp Produkte reindarf und was nicht

Wenn man nicht zufällig Teil einer Großfamilie ist, kommt einem das, was man im Alltag (ver-)braucht, meist ziemlich überschaubar vor. Zum Beispiel beim Duschen. Zwei- bis dreimal pro Woche, eine Handvoll Duschgel – das war’s. Nur war es das eben nicht nur bei dir, sondern bei rund 27 Millionen Deutschen über 18, die Woche für Woche in der gleichen Häufigkeit duschen¹. Macht aufs Jahr gerechnet allein für diese Gruppe die unglaubliche Menge von 70 Millionen Liter Duschgel (35 prall gefüllte 50-Meter-Schwimmbecken). Und da sind die häufiger Duschenden noch gar nicht eingerechnet.


Als Hersteller von eben solchen Duschgels und anderen Kosmetikprodukten sind wir uns dieser Dimensionen natürlich bewusst, genauso wie der Verantwortung, die damit verbunden ist. Die folgenden Aspekte sind uns bei der Gestaltung unserer Kosmetikrezepturen deshalb besonders wichtig:

Weil es die Natur besser kann:

Hausverbot für Paraffin-, Silikon- und Mineralöle

Biologisch abbaubare Inhaltsstoffe sind ein wichtiges Thema in puncto Umweltschutz! Denn in unseren Abwässern landen tagtäglich Stoffe, die von den dort lebenden Mikroorganismen nicht oder nur sehr schwer abgebaut werden können. Heißt: Sie belasten den Wasserkreislauf und können sich damit nachteilig auf die Umwelt auswirken. Um das zu vermeiden, legen wir bei den Rezepturen unserer Hautreinigungsprodukte ein besonderes Augenmerk auf biologisch abbaubare Inhaltsstoffe: Deren Anteil liegt in unseren Duschprodukten und Handseifen bei 98%, bei Schaum- und Cremebädern sind es 97% (laut OECD oder äquivalenten Methode; je nach Rohstoff müssen unterschiedliche Testmethoden zur Bewertung der biologischen Abbaubarkeit herangezogen werden, häufig OECD 301- oder 302-Reihe).

Grundwasser entlasten, Umwelt schonen:

Biologisch abbaubare Inhaltsstoffe

Eine Frau lässt das Badewasser aus ihrer Badewanne ab.

Biologisch abbaubare Inhaltsstoffe sind ein wichtiges Thema in puncto Umweltschutz! Denn in unseren Abwässern landen tagtäglich Stoffe, die von den dort lebenden Mikroorganismen nicht oder nur sehr schwer abgebaut werden können. Heißt: Sie belasten den Wasserkreislauf und können sich damit nachteilig auf die Umwelt auswirken. Um das zu vermeiden, verwenden wir für unsere Hautreinigungsprodukte fast ausschließlich biologisch abbaubare Inhaltsstoffe. Deren Anteil liegt in unseren Duschprodukten und Handseifen bei 98%, bei Schaum- und Cremebädern sind es 97% (laut OECD oder äquivalenten Methoden).

Kleine Teilchen, großes Problem:

Kein Mikroplastik in Kneipp-Produkten

Bild vom Meer mit Wellen und fliegenden Möwen

Die Gesundheit des Menschen ist untrennbar mit einer gesunden Umwelt verbunden. Dieser Zusammenhang zeigt sich besonders deutlich beim Thema Mikroplastik. Schließlich schädigen die winzigen Kunststoffteilchen nicht nur Ökosysteme; sie dringen nachweislich – zum Beispiel über Meereslebewesen – bis in von uns konsumierte Lebensmittel vor. Dass die EU im Herbst 2023 ein schrittweises Verbot von festem Mikroplastik in Kosmetik auf den Weg gebracht hat, begrüßen wir daher ausdrücklich. Unabhängig davon setzen wir in unseren Produkten kein festes Mikroplastik ein (gemäß EU VO 2023/2055: Die EU definiert Mikroplastik als feste, unlösliche und biologisch schwer abbaubare synthetische Polymerpartikel mit einer Größe von weniger als 5 Millimetern). Das gilt für unser gesamtes Produktportfolio inklusive Nahrungsergänzung und Arzneimittel.

Unterm Mikroskop:

Was ist Mikroplastik überhaupt? 

Unter Mikroplastik versteht man grundsätzlich feste Kunststoff-Teilchen (partikuläre synthetische Polymere) mit einer Größe von weniger als fünf Millimetern. Darüber hinaus werden oft auch flüssige synthetische Polymere zu Mikroplastik gezählt. Eine allseits anerkannte und einheitliche Definition für „Mikroplastik“ gibt es allerdings nicht. Wenn du dich in die Details zum Thema einlesen möchtest, findest du hier alle Infos:

Die Sache mit dem Palmöl:

Das steckt in den Kneipp Produkten

Viele Palmfrüchte, teilweise aufgeschnitten

In Kneipp Kosmetikprodukten und Arzneimitteln verwenden wir weder Palmöl oder Palmfett noch Palmkernöl als solches. Auch bei Nahrungsergänzung wollen wir darauf verzichten. Aktuell gibt es noch ein Nahrungsergänzungsmittel, in dem Palmöl verarbeitet wird. An der Rezepturumstellung arbeiten wir bereits.


Auf sogenannte Derivate, also beispielsweise Tenside, die auf Palmkernöl basieren, können wir jedoch nicht in allen Fällen verzichten. Denn kein Palmöl ist auch keine Lösung! Andere Pflanzen würden für den gleichen Ertrag an Pflanzenöl weit mehr Anbauflächen benötigen, die man der Natur entziehen müsste. Das Problem würde sich also nur verschieben. Vielmehr kommt es also darauf an, die eigentlich so effizienten Ölpalmen nachhaltig, ohne Raubbau am Regenwald, zu kultivieren. Genau dafür machen wir uns stark.

Quellen:

1) t-online: Hier leben Deutschlands Duschmuffel, abgerufen am 22.04.2024

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Wir haben eine klare Haltung:

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So tragen wir zum Erhalt natürlicher Lebensräume bei: